Schild mit der Aufschrift "Disabled bays"

Spiegel Online und die Barrierefreiheit

Spiegel Online hat einen neues Design. Im Gegensatz zum Auftritt von Stern.de, fand das Thema Barrierefreiheit bei Spiegel Online bislang wenig bis keine Beachtung. Der neue Onlineauftritt mit dem Namen Spiegel Online 7.0 ist nun auch nicht gerade das, was man als barrierefrei bezeichnen würde, aber es gibt Licht am Ende des Tunnels. Ich habe mal aufgeschrieben, was mir auf den ersten Blick aufgefallen ist (kein Anspruch auf Vollständigkeit! Habe mir nur das Offensichtlichste herausgegriffen).

Pro Barrierefreiheit

  • Man kann mit Sprachausgabe besser durch die Seite navigieren.
  • Die Strukturierung der Seite wurde verändert. Es gibt Überschriften, das Sprachausgabennutzer die Navigation erleichtert. Warum die Überschriften der Ebene 2 (H2) auf der Startseite nicht genutzt werden, ist nicht ersichtlich.
  • Es gibt Listen an Stellen, an denen es sinnvoll ist. Auch das erleichtert die Navigation.

Kontra Barrierefreiheit

  • Viele Bilder haben keinen Alternativtext.
  • Es gibt viele Links, die nicht eindeutig bezeichnet sind. Sie heißen mehrheitlich „mehr“. Diese Links sind nicht einmal nötig, weil auch die Überschriften verlinkt sind.
  • Labels wären auch nicht schlecht gewesen, zum Beispiel bei der Suche.
  • Sprachauszeichnung fehlt völlig.
  • Auf der Startseite gibt es mehrere hundert Validierungsfehler.
  • Schriftgröße im Internet Explorer ist nicht veränderbar.

6 Gedanken zu „Spiegel Online und die Barrierefreiheit“

  1. Pingback: Fischmarkt

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