Schild mit der Aufschrift "Disabled bays"

Ungeduld

Wenn ich in der Innenstadt bin, fahre ich oft mit dem Bus 24 nach Westminster. Westminster ist eine der wenigen die einzige Station in Innenstadtnähe, die barrierefrei ist. Der Bus der Linie 24, der dort hin fährt, ist von vielen Touristen frequentiert. Gestern hatte ich einen wirklich sehr lustigen Busfahrer, der seine Fahrgäste gut im Griff hatte.

Als ich einstieg, befahl er den Leuten erstmal den Rollstuhlplatz frei zu machen – durch die Lautsprecheranlage. Beim Aussteigen sagte er, sie sollen die Tür frei machen. Manche Busfahrer lassen die Vordertür zum Einsteigen so lange geschlossen bis ich draußen bin, weil das mit der Rampe manchmal dauert und es wenig hilfreich ist, wenn die Horden in den Bus einfallen, wenn ich noch am Aussteigen bin. So auch gestern. Die Touristen vor dem Bus akzeptierten die Handzeichen des Busfahrers aber nicht, sondern hämmerten gegen die Tür. Ein ausgesprochen unbritisches Verhalten… Und was machte der Busfahrer? Er griff wieder zum Mikrofon und rief ihnen zu: „If you can’t wait, take a taxi.“

3 Gedanken zu „Ungeduld“

  1. Oder in Berlin, in Dortmund, in Münster, in München, in Kleinkleckershausen -egal. Sogenannte „Behinderte“ stören und werden am besten in Sonderfahrdiensten gekutscht.

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