Schild mit der Aufschrift "Disabled bays"

Autos gucken

Anruferin: Guten Tag. Ich interessiere mich für die Wohnung in W. Können Sie mir sagen, ob die Wohnung barrierefrei ist?

Maklerin: Warum wollen Sie denn das wissen?

Anruferin: Unsere Tochter ist Rollstuhlfahrerin und lebt in Hamburg. Aber ich möchte, dass sie die Wohnung nutzen kann, wenn sie hier in der Region ist.

Maklerin: Die Wohnung ist hervorragend für Behinderte geeignet.

Anruferin: Inwiefern?

Maklerin: Der Balkon geht zur Straße raus. Da kann ihre Tochter den Autos nachgucken.

Als mir meine Mutter von diesem Telefonat erzählte, habe ich Tränen gelacht. Autos gucken – ein neues Hobby für mich erscheint am Horizont. Dass ich da nicht vorher drauf gekommen bin…

1 Gedanke zu „Autos gucken“

  1. Ist ja schön, dass du darüber lachen kannst – mir blieb das erst mal im Hals stecken. Maklerin, auch wenn sie dumm, verkalkt und 100jährig klingt, steht ja offensichtlich interaktiv im Berufsleben und sollte damit nicht unbedingt auf Menschen losgelassen werden, so lange sie so eine Sch… von sich gibt.

    Weia.

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