Schild mit der Aufschrift "Disabled bays"

Auf Autosuche – nach dem eigenen

Manche Tage möchte man gerne aus dem Kalender streichen. Gestern was so ein Tag. Mein Auto war in der Werkstatt und die Mitarbeiter boten mir an, das Auto vor die Tür zu bringen und den Schlüssel in den Briefkasten zu werfen.

Gleich als ich zu Hause war, ging ich auf die Suche nach meinem Auto. Erfolglos. Allerdings fand ich den Schlüssel in meinem Briefkasten. Ich musste es übersehen haben. Als ich das zweite Mal auf die Suche gehen wollte, war der Fahrstuhl kaputt. Ich musste erst einmal den Fahrstuhl-Reparaturdienst anrufen. Die kamen dann auch. Zwischendurch versuchte ich G. zu erreichen. Ich hatte die Hoffnung, dass sie die Handynummer des Werkstattleiters hat. In der Firma ging niemand mehr ans Telefon. Ich erreichte sie nicht. Unterdessen regnete es in Strömen. Und wieder durchkämmte ich eine Straße nach der anderen auf der Suche nach meinem Auto. Erfolglos.

Ich rief die Polizei an, weil ich fürchtete, die Werkstatt hatte das Auto falsch abgestellt. Aber auch abgeschleppt war das Auto nicht. Der Polizist am Telefon kannte das Problem mit doof abgestellten Autos von Werkstätten schon. Wir suchten also im strömenden Regen weiter. Nix. Irgendwann kam O. die Idee, dass die vielleicht „vergessen“ hatten, das Auto vor die Tür zu stellen und nur den Schlüssel eingeworfen haben. Das musste die Lösung sein. Ich fuhr also mit letzter Hoffnung mit dem Bus zu der Werkstatt. Und tatsächlich: Da stand mein Auto auf dem Hof. Ich war nicht nur stinksauer, sondern auch plitschnass. Mein Schirm lag nämlich auch im Auto.

4 Gedanken zu „Auf Autosuche – nach dem eigenen“

  1. ein echter fall für das fernsehGericht mit anschließender talkshow. ich würde einschalten, auch wenn es zehn stunden dauern würde!

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