Heute mittag habe ich einen traurigen Artikel in der Times entdeckt: Ein gehörloser Sozialarbeiter mit deutschem Pass hat in Großbritannien seinen behinderten Sohn umgebracht. Das Kind war mehrfach behindert und hatte eine starke Form der Epilepsie, das so genannte West-Syndom. Der Mann war mit der Behinderung seines Sohnes wohl total überfordert. Nachdem er seinen Sohn umgebracht hatte, versuchte der Mann, sich selbst das Leben zu nehmen. Ihm droht jetzt eine lange Gefängnisstrafe, hat der Richter angekündigt. In Deutschland sind in den vergangenen Jahren bei ähnlichen Fällen sehr milde Urteile gesprochen wurden. Ich bin gespannt, welche Strafe der Mann bekommt, obwohl seine Schuldfähigkeit wohl eingeschränkt war, da er zum Zeitpunkt der Tat depressiv war.