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Technik, die begeistert

Am Hauptbahnhof Bochum gibt es zwar Fahrstühle, aber nutzen kann man sie seit längerem nur mit Hindernissen, schreibt der Medienbeobachter. Schön, dass sowas auch noch anderen Leuten auffällt.

Übrigens haben die wenigsten Bahnhöfe überhaupt Fahrstühle. Zudem bietet die Bahn an lediglich 300 Bahnhöfen Ein-, Aus- und Umstieghilfe für behinderte Reisende an – in die meisten Züge kommt man als Rollstuhlfahrer nämlich nicht ohne Hilfe rein, weil sie Stufen haben. Es gibt in Deutschland aber nach Bahn-Angaben 5500 Haltepunkte. Also ganze 5,5 Prozent der Haltepunkte sind für behinderte Menschen nutzbar. Wer von Berlin nach Hamburg will, hat keine Probleme. Wer aber von Hamburg nach Bensheim in Hessen will schon.

Sehr lesenswert ist in dem Zusammenhang das
Programm der Deutschen Bahn AG zur Barrierefreiheit. Das haben sie nicht freiwillig aufgelegt, sondern sind mit dem Behindertengleichstellungsgesetz dazu verpflichtet worden. Wenn man alle Worthülsen und Beschönigungen rausstreicht, bleibt nicht viel übrig, auf das Menschen mit Behinderung, Kinderwagen oder einfach in fortgeschrittenem Alter in den kommenden Jahren hoffen können.

Ein Kommentar

  1. Dorothea sagt:

    .. vor allem, wenn man, wie ich in letzter Zeit 3x, in den Gepäckwagen gestopft wird (Nahverkehrszug) und dort zwischen Müll, Fahrrädern und direkt neben dem KLO sitzt und nach 2 Stunden Fahrzeit STINKT wie eine Kloake.

    Aber das liegt bestimmt "an der Behinderung". Krüppel stinken halt ….