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Tag Archiv für Leben

Jahresendfragebogen 2013

Ich gebe zu, ich habe mich vor 2013 etwas gefürchtet. Wie ich vor einem Jahr schrieb, war die Gefahr einer Post-Olympia-Depression schon sehr groß. 2012 war einfach zu besonders. So schlimm war 2013 aber dann doch nicht, finde ich. Hier mein Jahresendfragebogen.

Vorherrschendes Gefühl für 2013?
Weitermachen!

2013 zum ersten Mal getan?
In den berühmten Abbey Road Studios ein Lied aufgenommen.

2013 leider gar nicht getan?
In Hamburg gewesen.

Wort des Jahres?
Legacy.

Getränk des Jahres?
Rekorderlig Strawberry & Lime Cider

Essen des Jahres?
Käsefondue an Silvester.

Meistangerufene Person?
Artur

Die schönste Zeit verbracht mit?
Artur und Mercer

Die meiste Zeit verbracht mit?
Mit Schreiben – Artikel, Papiere, Beschwerdebriefe, Stellungnahmen, E-Mails, Rechnungen – und dem Einsetzen für einen barrierefreien öffentlichen Nahverkehr in London mit Transport for All.

Song des Jahres?
Mr. Blue Sky und Something inside so strong – Rockchoir (das ist mein Chor)

CD des Jahres?
Twelve Stops and Home – The Feeling

Buch des Jahres?
Schatzfinder: Warum manche das Leben ihrer Träume suchen – und andere es längst leben

Erkenntnis des Jahres?
Mein Bauchgefühl hat so gut wie immer recht.

Drei Dinge auf die ich gut hätte Verzichten können?
Die Entzündung im Bein in einer Wunde, die auf Antibiotikum nicht ansprach.
Die Ignoranz und Dummheit mancher Mitbürger.
Eine saublöder Brief einer Versicherung an meinem Geburtstag.

Beste Idee/Entscheidung des Jahres
Einen Auftrag aufzugeben, weil der Kunde eine andere Agenda verfolgte als ich.

Schlimmstes Ereignis?
Das mit dem Bein war schon nicht so lustig.

Schönstes Ereignis?
Entspannter Urlaub in Barcelona.

2013 war mit einem Wort?
Eine Herausforderung.

Das Beste (und Schlechteste) an London

Auf besonderen Wunsch veröffentliche ich hier mal meine Top 5, was ich an London liebe und was ich weniger mag.

Top 5 – Das Beste an London

1. Die Menschen – freundlich, hilfsbereit, aus aller Welt
2. Das kulturelle Angebot – ich könnte jeden Abend irgendwo anders hin gehen
3. Das kulinarische Angebot – vom nepalesischen Bringdienst bis zum äthiopischen Restaurant
4. Kent – ist um die Ecke und immer einen Ausflug am Wochenende wert
5. Sunday Roast – würde ich wirklich vermissen, wenn ich wieder weg müsste

Top 5 – Was an London nervt

1. Die öffentlichen Verkehrsmittel – unpünktlich, kalt, überfüllt, teilweise nicht barrierefrei
2. Die Mietpreise – und nicht nur das, Mieter haben hier relativ wenig Rechte
3. Handwerker – kommen nie, wenn man sie braucht
4. Die ständigen Probleme mit Heizungen, Wasserversorgung etc. und dazu noch zugige Fenster – ich bin eh so ne Frostbeule und sitze ständig in kalten Räumen (nicht bei mir zu Hause, aber sonst überall)
5. Die Alkoholkultur – ich finde Besoffene am Wochenende ziemlich anstrengend

Sechs Länder, elf Bundesländer in sieben Tagen

Ich bin gerade auf einer in Teilen spontanen Europa- und Deutschlandtour. Ich war das erste Mal in meinem Leben in Hollenbach, auf der Beerdigung von Elke Bartz – eine sehr beeindruckende Beerdigung. So viele Rollstuhlfahrer wird Hollenbach in den nächsten 50 Jahren nicht mehr sehen wie bei Elkes Beerdigung. Es war eine sehr schöne Beerdigung, sofern man das über Beerdigungen sagen kann.

Am Samstag ging es weiter nach Marburg zu einer Hochzeit und mir ist die Umstellung von Trauern auf Feiern ziemlich schwer gefallen. Die Feier war sehr interessant, denn etwa 2/3 der Hochzeitsgäste sowie das Brautpaar waren blind. Und ich habe Marburg, den Sitz der Blindenstudienanstalt kennen gelernt. Eine für Rollstuhlfahrer grauenvolle Stadt – steil, Kopfsteinpflaster, überall Stufen. Aber malerisch schön. Ich habe gelernt, dass viele blinde Bürger am Stadtrand wohnen, in Marburg-Richtsberg und gar nicht da, wo Marburg so malerisch ist. Und auch die Blista liegt nicht in der schönen Altstadt. Aber die Kellner in den Lokalen sind blinde Gäste gewohnt. Sagen, wo das Glas steht und was auf dem Teller ist.

Jetzt bin ich nach über einem Jahr mal wieder in Hamburg und morgen fahre ich nach Berlin. Dann geht es weiter nach Dänemark und mit der Fähre von dort nach Hause. Für mich ist das ein bisschen eine Abschiedstour von Deutschland. Es ist ein bisschen stressig, aber macht mir Spaß.

Elke Bartz lebt nicht mehr

Ich habe gerade erfahren, dass Elke Bartz heute nach kurzer schwerer Krebserkrankung gestorben ist. Sie wurde 52 Jahre alt. Elke Bartz war die Vorsitzende und Gründerin von FORSEA und hat sich wie keine andere in Deutschland für die persönliche Assistenz und das selbstbestimmte Leben von Menschen mit Assistenzbedarf eingesetzt. Sie war vom Hals abwärts querschnittgelähmt und hat nach Gerichtsprozessen und vielen Kämpfen durchgesetzt, mit persönlicher Assistenz in ihrem eigenen Haus leben zu können. Ich habe kurz vor ihrem Tod noch mit ihr gesprochen und sie war genauso kämpferisch wie immer. Aber auch sehr gefasst: „Weihnachten erlebe ich nicht mehr“, hat sie zu mir gesagt.
Mit ihrem umgebauten Auto fuhr sie durch die ganze Republik, um behinderte Menschen aus den Heimen raus zu kriegen und Politiker davon zu überzeugen, diesen Auszug auch zu finanzieren. Sie hat sich mit Ämtern und Kostenträgern von behinderten Menschen angelegt, hat Rechtsanwälte für ihre Sache gewinnen können und war ein Mahnmal dafür, was Selbstbestimmung wirklich bedeutet. Die Deutsche Behindertenbewegung verliert eine große Kämpferin, die unvergessen bleibt.

Update: Ottmar Miles-Paul hat einen Nachruf geschrieben, der sehr lesenswert ist, auch für Leute, die sie nicht kannten.

Deutsche Liftfirmen

Am Info-Schalter vom Einkaufszentrum in Canary Wharf.
Ich: „Entschuldigung, können Sie mir sagen, ob der Lift zur DLR-Station repariert ist. Der ist seit Tagen defekt. Dann spar ich mir den Weg.“
Infoschalter-Mensch: „Nein, der geht immer noch nicht. Wir warten auf ein Ersatzteil. Ist eine deutsche Liftfirma, wenn Sie verstehen was ich meine. Das dauert immer lange.“
Ich: „Ja, ich verstehe sehr gut, was sie meinen.“

So ruinieren die deutschen Liftfirmen unseren guten Ruf im Ausland. Von wegen „German efficiency“…

Ein Jahr London

Heute vor einem Jahr bin ich nach London gezogen und ich habe nicht damit gerechnet, nach einem Jahr immer noch hier zu sein. In diesem einen Jahr ist so wahnsinnig viel passiert. Ich habe in zwei Wohnungen gewohnt, habe für zwei BBC-Redaktionen gearbeitet, eine Firma gegründet und einen Preis für dieses Blog gewonnen. Ich habe wohl noch nie in meinem Leben so viele Menschen in so kurzer Zeit kennen gelernt und dabei bin ich bei dpa schon viel rumgekommen. Ich stand in den vergangenen 12 Monaten vor so vielen Entscheidungen und habe jetzt rückwirkend den Eindruck, schlussendlich alles richtig gemacht zu haben.

Und mein erster Jahrestag in London hätte schöner nicht sein können. Gestern abend war ich bei der Liveaufzeichnung des BBC-Podcasts Ouch im Radiotheatre der BBC. Ein einmaliges Erlebnis. Ich habe selten so gelacht. BBC Ouch ist eine Community für behinderte Menschen, die ich richtig klasse finde. Die Aufzeichnung gestern war einfach genial. Liz Carr und Mat Fraser sind einfach klasse Comedians. Der Ouch Podcast ist wirklich hörenswert, aber man sollte britischen Humor mögen.

Dann war ich heute bei einem Seminar von Businesslink, in dem Gründer erzählt bekommen, auf was sie rechtlich in Bezug auf Barrierefreiheit zu achten haben und was Gleichstellung behinderter Menschen wirklich bedeutet. Ich war da nicht, weil ich dachte, dass ich viel lerne, sondern weil ich neugierig war, was man in solchen Seminaren beigebracht bekommt und wie sowas hier abläuft. Die Referentin war gehörlos und selbst Geschäftsfrau. Ich habe nette Leute kennen gelernt und Kontakte geknüpft. Abends war ich noch auf einer Party und fühle mich hier wirklich zu Hause. Damit ist auch die Frage beantwortet, wann ich wieder nach Deutschland gehe. Erstmal nicht.

Die Deutsche Botschaft in London wird barrierefrei

Das ist für mich die Nachricht des Tages: Die Deutsche Botschaft in London wird barrierefrei. Jemand vom Auswärtigen Amt hat meinen Blogeintrag zur Situation bei der Deutschen Botschaft kommentiert und mir gesagt, dass umgebaut wird und ich zur Einweihung des neuen Eingangs eingeladen bin. Ich freue mich natürlich sehr, über den Eingang und die Einladung und überhaupt…

Zurück in London

Ich bin zurück von meinem kurzen Tripp nach Good Old Germany und habe gestern abend noch ein paar schöne Abenteuer erlebt. Als ich endlich in London ankam, fand ich mich in einem Rollstuhl mit gebrochenem und verbogenen Hinterrad wieder. Ich kümmere mich gerade um die Ersatzbeschaffung und die Kostenübernahme.

Überhaupt waren die beiden Tage in Frankfurt ganz interessant und eine Herausforderung. Ich stand ständig vor defekten oder besetzten Fahrstühlen, diskutierte ständig mit irgendwem rum. Sehr bezeichnend war die Situation abends an der Hauptwache. Ich wollte zur Hauptwache, aber dort war der Fahrstuhl bei der S-Bahn defekt. Also musste ich weiter bis Konstablerwache fahren und dann über die Zeil zurück zur Hauptwache rollen. Es war schon nach 20 Uhr und wenig Autos unterwegs und ich hatte es ja eilig. Extratouren hatte ich nicht eingeplant. Also bin ich bei Rot über die Ampel. Da plärrt eine Frau hinter mir her: „Dass Sie in Ihrer Situation auch noch bei Rot über die Ampel müssen. Das muss doch wohl nicht sein.“

Im Supermarkt belehrten mich Kunden „Nicht, dass Ihnen das vom Schoss fällt“ und ein Bahnmitarbeiter antwortete auf meine Frage, warum man während der mehrmonatigen Schließung und Umbau des Regionalbahnhofs Frankfurt-Flughafen nicht auch gleich einen ebenerdigen Einstieg ermöglicht hat: „Das ist zu teuer.“ Als ich ihm sagte, dass es doch auch teuer ist, dass er mich jetzt zur S-Bahn bringen muss, sagte er: „Das stimmt. Und der Servicepoint ist währenddessen auch zu. So viele Menschen die wegen Ihnen keine Auskunft bekommen.“ Ich habe ihm dann versucht zu erklären, dass die nicht „wegen mir“ keine Auskunft bekommen, sondern weil die Bahn nicht in der Lage ist, Zug und Gleis auf eine Höhe zu bringen und genügend Personal zu stellen.

Und so führte ich eine Diskussion nach der anderen, rechtfertigte mich hier und dort für mein ansich normales Verhalten und als ich am Dienstag im Flieger saß, war ich sooooo müde. Und hatte ganz stark das Gefühl, ich fliege nach Hause. Als ich zu Hause ankam, sagte ich zu meinem Freund „Ich glaube, ich werde alt. Ich steck diese dummen Kommentare und nervigen Menschen nicht mehr so gut weg.“ Darauf meinte er: „Nee, Du bist die nur nicht mehr gewöhnt.“

Gerettet von der Feuerwehr

Ich finde, man ist in einer Stadt erst zu Hause, wenn man mal Kontakt zu Polizei und Feuerwehr hatte. Polizei hatte ich ja nun schon, heute war dann die Feuerwehr dran. Ich war wie so oft in Canary Wharf und wollte Bettwäsche aus der Reinigung holen. Da ich keine Lust auf den weiten Weg hatte, wollte ich die DLR von Heron Quays nehmen. Das ist nur eine Station entfernt und die Reinigung ist direkt an der Station.

Ich war kurz vorher schon in Heron Quays angekommen und dachte noch „Boah, was für alte Fahrstühle. Die müssten die mal erneuern.“ Ich stieg also in Lift 2. Nach etwa genau der Hälfte der Strecke, blieb der Fahrstuhl stecken. Es war ein Metallfahrstuhl, der Gott sei Dank ein winziges Fenster hatte. Dieses Fenster sollte mir später noch helfen.

Ich betätigte den Notrufknopf, niemand antwortete. Ich versuchte es immer wieder, ohne Erfolg. Ich rief um Hilfe, aber niemand hörte mich. Die Bahnen waren viel zu laut, die Durchsagen auch. Ich bemerkte sogar, dass Leute versuchten, den Fahrstuhl anzufordern, aber auch die hörten meine Rufe nicht.

Alarm im Lift

Dann schaute ich nach, ob ich Handyempfang habe. Dem kleinen Fenster sei Dank, ich hatte Empfang. Der Rest des Fahrstuhls bestand nur aus Metall. Aber ich hatte nur noch wenig Akkupower. Ich rief also 999 an und eine Stimme fragte mich, mit welchem Dienst ich sprechen wolle. Auf die Frage war ich gar nicht vorbereitet. Und ich sagte nur „Ich stecke im Fahrstuhl und der Alarm geht nicht.“ „Ich verbinde sie zur Feuerwehr“, sagte der Mensch am anderen Ende. Eine Frau meldete sich. Ich sagte ihr, dass ich im Fahrstuhl stecke und der Alarm nicht funktioniere. Sie fragte nach der Adresse. „Die weiß ich nicht, aber es ist die DLR Station Heron Quays Lift 2.“ Sie wiederholte alles und versprach mir, dass die Feuerwehr sofort kommen werde.
Da Artur in der U-Bahn war (wir wollten uns treffen) schrieb ich ihm eine SMS, dass ich im Fahrstuhl stecke und wo ich zu finden bin. Auch für den Fall, dass die Feuerwehr nicht sofort kommt. Den Rest der Akkuleistung wollte ich mir aufheben.

Irgendwann meldete sich eine Stimme aus der Alarmanlage, aber sie hörte mich nicht. War mir dann aber auch egal. Dir Feuerwehr wusste ja schon bescheid.

Ich war nicht sehr optimistisch, was die Definitionder Feuerwehr von „sofort“ anging, aber nach weniger als 5 Minuten rief jemand was von „Fire Brigade“ in den Schacht rein. Dann sagte einer der Feuerwehrmänner, sie seien jetzt da, aber meine Bergung könne ein wenig dauern, weil der Fahrstuhl genau zwischen den Stationen hänge. Das hatte ich schon befürchtet. Er musste schreien, damit ich ihn verstehen konnte. Er fragte mich, wie viele Leute im Fahrstuhl sind und ich schrie wie verrückt, dass nur ich drin sei und dass ich Rollstuhlfahrerin bin.

Nach einiger Zeit schafften sie es, den Lift sanft nach unten zu befördern und die Türen aufzumachen. Und was mich dann erwartete, damit hätte ich nicht gerechnet. Vor mir standen ein Löschzug mit Blaulicht, davor die Besatzung, die Polizei war unterdessen auch da sowie das Sicherheitspersonal von Canary Wharf und ein Verantwortlicher der DLR.

Feuerwehr

Ich war ein wenig überwältigt von dem Aufgebot, aber eigentlich gefasst. Einer der Feuerwehrmänner fragte mich, ob ich okay sei oder ob ich ärztliche Hilfe brauche. Aber ich war soweit okay, wenn auch ein wenig verärgert über den nicht funktionierenden Alarm.

Der Mann von der DLR fragte mich auch noch prompt, ob ich versucht habe, den Alarm zu drücken. Da bin ich dann doch ein wenig ungehalten geworden. Ich habe ihm gesagt, dass erst niemand geantwortet hat und sie mich dann nicht verstanden haben. Und dass er das System dringend in Ordnung bringen soll. Da haben die Feuerwehrmänner gesagt, dass es gut sei, dass die DLR das mal von ihren Kunden hört.

Und dann musste ich ja auch noch Artur abholen, unten in der U-Bahn. Das bedeutete, ich musste also eine Minute nachdem ich aus Lift Nummer 2 befreit wurde, in den Fahrstuhl gegenüber einsteigen. Erst habe ich noch gezögert und dann dachte ich, ich kann mir jetzt keine Fahrstuhlphobie erlauben. Also bin ich eingestiegen und bin auch danach noch ein paar Mal Fahrstuhl gefahren.

Die vielen Seiten des NHS

Nachdem ich umgezogen bin, haben wir jetzt auch einen neuen NHS-Hausarzt. Der Hausarzt vorher war ja unterirdisch schlecht und ich hätte gerne seine Praxis mal mit einem Kärcher-Hochdruckreiniger geputzt. Die Praxis in Greenwich Millenium Village ist das absolute Gegenteil. Hochmodern, eigenes Labor, acht Hausärzte in einer Praxis, mehrstöckig mit Fahrstuhl und Behindertentoilette, man muss nicht warten, wenn man einen Termin hat, und den bekommt man sofort.

Ich war jetzt zum zweiten Mal da (ich huste immer noch) und habe schon den dritten Termin. Jedesmal am Tag darauf. Das faszinierende am NHS finde ich diese vielen Seiten, die das System hat. Auf der einen Seite Praxen, die aussehen wie jahrelang nicht geputzt mit Personal, das schlecht Englisch spricht (ebenso der Arzt), und dann so Inseln der Gesundheitsglückseligkeit wie diese Praxis oder auch das Krankenhaus, in dem ich war.

Gestern habe ich das erste Mal auf NHS-Kosten Medikamente bekommen. Sechs Pfund kostet das für mich und funktioniert ähnlich wie in Deutschland. Dafür gibt es keine Praxisgebühr. Es ist wirklich interessant zu sehen, was ich in Deutschland so über NHS gehört habe und wie die Realität aussieht. Und eines finde ich wirklich hervorragend, das in diesem Land wirklich jeder krankenversichert ist. Man muss nur hier leben und wird behandelt.