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Tag Archiv für New-York

Vor fünf Jahren

Jens fragt, was man am 11. September 2001 gemacht hat. Das weiß ich noch ziemlich genau. Ich war noch Studentin, habe aber bereits bei dpa gearbeitet. Eine Kollegin rief mich gegen Mittag auf dem Handy an (peinlich, ich weiß nicht mal mehr ihren Namen). Ich war gerade in der Stadt einkaufen. Die Kollegin sagte, ich solle nach Hause fahren und das Fernsehen anmachen. Flugzeuge seien ins World Trade Center geflogen. Ich fragte sie noch, ob ich in die Redaktion kommen solle und sie verneinte das.

Ich bin dann tatsächlich nach Hause gefahren und habe den Fernseher angemacht. Und ins Internet bin ich natürlich auch. Da ich ungefähr zwei Jahre vorher oben im World Trade Center war, war es für mich unvorstellbar, dass dieser riesige Komplex plötzlich weg sein sollte. Und diese Menschenmassen, die dort arbeiteten, hatte ich auch noch vor Augen.

Am 12.9. war ich wieder arbeiten und es ging tagelang nur um ein Thema: Den 11. September. Am Abend klingelte dann ein Nachbar von unten an der Haustür, der sich darüber beklagte, dass er hören könne, wenn A. durch die Wohnung läuft. Wir waren gerade in die Wohnung frisch eingezogen. Sie stand vorher monatelang leer. A. hat ihn gefragt, ob er nach dem gestrigen Tag keine anderen Sorgen habe. Er hat sich nie mehr beschwert.

Kino übern den Dächern New Yorks

Leinwand auf einem Giebeldach

In New York kann man wirklich alles, auch Filme auf dem Dach schauen. Möglich macht das das Projekt Rooftopfilms, die im Sommer Kino auf unterschiedlichen Dächern anbieten – teilweise sogar auf barrierefreien Dächern.

Apple Store weiß alles

Heute war ich im neu eröffneten Apple Store an der 5th Avenue.

Apple Store

Der Shop hat mich weniger beeindruckt, sieht aus wie alle Apple-Läden. Nur der Eingang ist ganz stylisch. Ein gläserner Kubus mit Treppe und Fahrstuhl unter die Erde. Beeindruckt hat mich etwas anders. Ich habe nicht an der Kasse bezahlt, sondern bei einem Verkäufer. Der hatte einen PDA, hat das Gekaufte gescannt und die Kreditkarte an der Seite durch ein Lesegerät gezogen. Dann sagte er: „Ist das ihre E-Mailadresse?“ und zeigte mir das Display. Es erschien meine E-Mailadresse. Ich war baff. Er meinte: „Wir schicken Ihnen den Beleg per Mail.“ Dann gab er mir eine Tüte und das wars. Ich schaute ihn fragend an und er verstand wohl, dass ich sehr überrascht war, dass der Apple Store, in dem ich noch nie eingekauft hatte, meine E-Mailadresse kennt. Er meinte, die Adresse sei auf der Kreditkarte hinterlegt. Ich vermute aber etwas ganz anderes. Ich habe mit der gleichen Kreditkarte bei iTunes eingekauft. Und iTunes kennt meine E-Mailadresse. Eine Kundin neben mir hatte nämlich zufällig ebenfalls eine Lufthansa-Visa-Kreditkarte und diese musste ihre E-Mailadresse sehr wohl angeben. Zudem wurde sie nach ihrer Postleitzahl gefragt. Diese war bei mir wohl ebenfalls bekannt.

Insofern steht der gläserne Kubus am Eingang vielleicht für den gläsernen Kunden!?

Googles WiFi Zone

Bryant Park

Es gibt in den USA ziemlich viele freie WiFi-Zonen wie hier im Bryant Park in New York, gesponsert von Google. Es macht richtig Spaß freie Wifis zu nutzen und diese bei Plazes zu registrieren. Wo ich gerade bin und welche Plätze ich schon entdeckt habe, kann man bei Plazes in meinem Profil sehen.

Christiane is in town

I know that some bloggers and other nice people from US read this weblog. At 10th of June I fly to Philadelphia, later I visit Baltimore, Washington, New York and Boston. So if you wanna meet me for a cup of coffee please feel free to leave a comment or send an email.

Bye bye NYC

Skyline New York

Abenteuerreise

Bis jetzt verlief unsere Reise ja ohne größere Zwischenfälle, aber seit gestern abend ist irgendwie der Wurm drin. Gegen 22.30 Uhr ging der Feueralarm in unserem Hotel los. Unser Zimmer war im 11. Stock – definitiv ein paar Stockwerke zu viel, um auf dem Po die Treppe runter zu rutschen. Ich rief die Rezeption an, die mir sagte, ich solle runter rennen. Ich erklärte der Frau, dass ich Rollstuhlfahrerin bin und nicht runterkomme. Sie sagte nur immer wieder, dass die Feuerwehr gleich da ist. Wir nahmen schnell unsere Pässe, füllten die Badewanne mit Wasseer. Aus den 30 oberen Stockwerken liefen die Leute halb nackt, im Bademantel und in Panik ins Treppenhaus. Wir wussten unterdessen, dass es im Keller brennen sollte und entschlossen uns, nicht ins Treppenhaus zu gehen. Wir fürchteten, dass das Feuer schneller oben ist als wir unten. Unser Zimmer war aber in der Nähe eines Feuerwehrfahrstuhls. Zusätzlich rief ich A.s Cousine an, die 10 Minuten vorher bei uns war und eigentlich nach Hause wollte. Die Rezeption war nicht mehr zu erreichen. Sie versprach umzukehren und der Feuerwehr zu sagen, dass wir oben sind.
Irgenwann wurde der Alarm aufgehoben. Keine Ahnung, ob es überhaupt ein Feuer gab. Die Szenen vor unserer Tür erinnerten mich aber stark an Szenen aus dem Titanic-Film…

Jetzt sitze ich gerade im Zug zwischen Toronto und New York und warte seit 45 Minuten auf die Putzkolonne. Der Zug steht im Bahnhof von Albany. Dort wird die Lok abgekoppelt und das Licht ist für eine Weile weg. Irgendjemand hat sich in der Dunkelheit nicht auf die Toilette getraut und hat in den Flur gemacht. In unseren Wagen. Wir gehen ein… Aber sonst ist alles in Ordnung. :-)

Columbus Day Parade

Feuerwehrauto

Polizeimotorraeder

Willkommen in New York

Diesmal ein Willkommens-Eintrag ohne Bild. Ich hatte noch keine Lust, Fotos zu machen, denn bis vor ein paar Stunden hat es hier derart stark geregnet, dass wir einen Musumstag eingelegt haben. War aber auch sehr nett!

Der Flug mit Singapore Airlines war ein Traum, sehr entspannend mit einem irre Filmprogramm. 60 Filme standen Auswahl, dazu ein umfangreiches TV- und Audioprorgramm. Wir sind relativ spontan in die USA geflogen, weil Singapore Airlines ein 99 Euro-Angebot FRA – JFK hatte. Wir fahren am Freitag weiter nach Toronto und kommen vor dem Rückflug wieder hier her zurück.

Achja, und wenn ich Amerikanerin wäre, könnte ich jetzt eine Hand voll Anwälten damit beschäftigen, eine Klage nach amerikanischem Antidiskriminerungsgesetz (ADA) anzustrengen. :-) Trotz vorheriger Reservierung und Hinweis, dass ich Rollstuhlfahrerin bin, war der Transferservice von Supershuttle nicht in der Lage, mir einen barrierefreien Transport anzubieten. Wir sollten mindestens 2 Stunden warten bis sie einen barrierefreien Van besorgt haben. Aber wir haben stattdessen die U-Bahn genommen. Die war total leer. Wir waren offensichtlich die Einzigen, die nichts von der Sperrung der U-Bahn wegen Terroralarms am Times Square wussten. :-) Ich mal gespannt, was Expedia dazu sagt, wenn ich mein Geld für das Shuttle-Voucher wieder haben möchte.

Ab nach New York

Flugzeug
Nicht mit Lufthansa, aber mit Singapore Airlines.