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Medienkritik mal anders

Als ich mir den gestrigen Kommentar von Peter White im Guardian zu David Blunkett und seine Kritik am pseudo-psychologischen Gefasel der Medien zu Blunketts Behinderung durchlesen habe, musste ich sehr schmunzeln. Das ist Medienkritik wie ich sie hier vermisse: Ironisch, humorvoll, kompetent und direkt. Und dann noch von jemandem, der wirklich was von der Materie versteht, über die er schreibt: Peter White ist selbst blind. Ich habe ihn mal in Wien getroffen und dachte, als ich das las, er schreibt wie er redet und das ist echt. Das Gefühl hätte ich gerne öfter beim Zeitung lesen.

Ein Kommentar

  1. Dorothea sagt:

    Wenn nun alles psychosomatisch ist, kann auch alles psychologisch kommentiert werden.

    Und da wundert sich manch eineR, warum ich die Psychologie als Herrschaftswissenschaft bezeichne. Gerade gegenüber „Behinderten“ wird so Macht ausgeübt und Demütigung und Unterwerfung produziert – egal, welchen gesellschaftliche Position der/die „Behinderte“ hat. Wenn`s zum Schwur kommt, ist die Person eben ganz genau nur das: ein Behindi.