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Kleines Rätsel

In einem Text kommen folgende Passagen und Begriffe vor:

  • Monster
  • bizarre Körperschäden
  • Er ist winzig, kaum 50 Zentimeter hoch. Unter seinem Oberkörper ragen hinten zwei kleine Füße in wollenen Socken heraus, Beine sind nicht zu sehen.
  • Andere bleiben stehen, starren neugierig auf das (…) Bündel Mensch.
  • offen demonstriertes Elend
  • bizarr verwachsenen Gestalt
  • „Elefantenmensch“
  • schwere Deformationen an Körper und Kopf
  • Menschen ohne Arme und Beine, Riesen und Zwerge, unförmig dicke Frauen und von seltenen Hautkrankheiten entstellte Männer
  • Seit (…) gehören deformierte Menschen wieder mehr und mehr zum Alltagsbild
  • Märchenfigur
  • Das verkümmerte linke Bein, beim flüchtigen Hinsehen kaum zu erkennen, hängt steif und waagerecht angewinkelt hinter ihrem Po.
  • Die bucklige 22-Jährige, höchstens 1,10 Meter groß…
  • Das Elend hat Ursachen.
  • Hinzu kommen Geburtsschäden, die nie korrigiert werden…

Stammen diese Passagen…

  • a) aus einem Märchen der Gebrüder Grimm
  • b) aus den Drehbuchanweisungen eines Fantasy-Films
  • c) aus einem Spiegel-Artikel aus dem Jahre 2005
  • d) aus Briefen an den Deutschen Presserat
  • e) aus einem historischen Schreiben aus dem Jahre 1243

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Die Antwort gibt es hier.

5 Kommentare

  1. lunula sagt:

    Danke, dass Sie es thematisieren. Ich hab mich über diesen Artikel auch tierisch geärgert. Es wäre ja wirklich mal interessant, mehr über die Menschen zu erfahren, die neuerdings wieder öfter hier im Straßenbild auftauchen, aber an Informationen ist der Artikel spiegeltypisch eher sehr dünn.
    Am perfidesten finde ich ja, wie sich der Artikel künstlich über Voyeurismus echauffiert (Stichwort Jahrmarkt-Attraktionen), während er genau diesen ausführlich bedient.

  2. Gehört D) jetzt auch zur richtigen Antwort?

  3. Christiane sagt:

    @ Malte
    Nicht, dass ich wüsste… Aber es ist auch erst Tag 1 nach Veröffentlichung.

  4. ix sagt:

    unsäglich dieser artikel. habe mich auch furchtbar geärgert.

    andererseits überrascht einen schrott im spiegel ja kaum noch.

  5. Dorothea sagt:

    Erinnert mich an ein Erlebnis im Sommer: ich sitze nach nem Termin vor der Hauptpost und warte auf den Gatten, weil wir in die Stadt wollten. Bin aufgebrezelt und geschminkt wg. Termin, guter Dinge und rauch ne Zigarette. Da kommt ein Postmensch und brüllt mich an: Verschwinde hier, betteln ist hier verboten! – Ich frage, wie er darauf käme, dass ich _betteln_ würde – er darauf: verschwinde hier, hier bettelt ihr Krüppel nicht rum.

    Tja, wo auch immer Krüppel sitzt und wie auch immer Krüppel aussieht – er/sie ist immer im Bettelverdacht, ob er es tut oder nicht.