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Inkasso II

Das Inkasso-Unternehmen hat tatsächlich den Auftrag von Ebay das Geld bei mir einzutreiben, bestätigte mir die Pressesprecherin. Denn es ist supereinfach einen Account bei Ebay mit den Daten fremder Menschen anzulegen. Ich bin bislang immer davon ausgegangen, dass man zumindest das Passwort mit der Post zugesandt bekommt. Dem ist keineswegs so.

Irgendein Betrüger hat meinen Namen und meine Adresse dazu benutzt, einen Account bei Ebay einzurichten und hat dann fröhlich krumme Dinge gedreht. Da Ebay das Passwort per Mail verschickt (natürlich an die Adresse des Betrügers, nicht an meine) und nur prüft, ob die Daten mit den Angaben bei der Schufa übereinstimmen, kann das jeder machen.

Wenn alle Unternehmen so ungeprüft Verträge mit Kunden abschließen würden wie Ebay, hätte bald jeder mindestens einmal im Jahr eine ungerechtfertigte Forderung eines Inkasso-Unternehmens im Briefkasten. Sicherlich gibt es keine 100-prozentige Sicherheit, aber so einfach darf man es doch den Leuten auch nicht machen. Selbst bei einem bereits bezahlten Hotelzimmer muss ich meinen Personalausweis an der Rezeption vorzeigen. Ich könnte ja die Minibar plündern und mich aus dem Staub machen…

Ich habe nun jedenfalls die seltene Gelegenheit mal die Online-Anzeige der Polizei NRW auszuprobieren, um Strafanzeige zu stellen.

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