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Noch mehr zur Gesundheits-PR

Ich bin erfreut über die vielen Zugriffe auf meinen Beitrag zu den Gesundheitskommunikatoren und die Mails, die ich dazu bekommen habe.

Zwei Links möchte ich weitergeben: Die taz hat im Juni einen Artikel zu dem Thema geschrieben, der sehr lesenswert ist. Ebenso lesenswert ist ein Artikel der ZEIT.

Ein amerikanisches Blog eines Forschungsinstituts hat vergangenes Jahr schon über einen PR-Etat zur Stammzellenforschung geschrieben, der an Edelman ging. Damit ist mir endgültig klar, warum ihnen mein Beitrag zu Michael J. Fox nicht gefallen hat. Es geht nicht um pro oder contra Stammzellenforschung oder Michael J. Fox. Es geht einfach nur ums Geld, aber irgendwie ist das auch nicht so überraschend.

4 Kommentare

  1. Björn Hasse sagt:

    Christiane, ich möchte zwei Punkte klarstellen:
    1.: Martin – der heute außer Haus ist, bitte entschuldige, dass ich stattdessen antworte – argumentiert in seinem Beitrag weder pro noch contra Stammzellenforschung. Vielleicht könntest Du den Artikel einfach noch einmal lesen. Er sagt nur, dass – seiner Meinung nach – Michael J. Fox nicht für diese Kampagne „ausgekramt“ wurde sondern dies seinem bisherigen Involvement entspricht. An diesem, und nur diesem Punkt widerspricht er Dir.
    Und 2.: Wir arbeiten hier nicht auf einem Stammzell-PR-Etat. Da bist Du wesentlich besser informiert, was Deine Recherche bez. der Arbeit (ich weiß nicht, ob diese noch aktuell ist) unserer US-Kollegen betrifft.

  2. Christiane sagt:

    @Björn zu 2.
    Das habe ich auch nicht geschrieben, dass Ihr in Deutschland auf einem Stammzell-PR-Etat arbeitet. Die gibt es wahrscheinlich in der Form (noch) gar nicht, weil die rechtliche Lage in Deutschland eine andere ist. Edelman als weltweiter Konzern macht dennoch Geld damit und wird das auch in Zukunft tun. Ich bin gespannt, wann das Thema in Deutschland wirklich aktuell wird und dann habt Ihr ja schon gute Referenzen…

  3. Björn Hasse sagt:

    Ja, vielleicht haben wir dann Referenzen. Aber festzuhalten aus meiner Sicht ist, dass sich niemand für eine Therapie/Forschung ausgesprochen hat. Insofern geht es tatsächlich – wie Du geschrieben hast – „nicht um pro oder contra Stammzellenforschung oder Michael J. Fox.“, aber eben auch „nicht ums Geld“, was Du ebenso resümierts.

  4. Dorothea sagt:

    Es geht vielleicht noch nicht ums Geld – aber das Feld wird bereitet, dass a la longue sich jedeR „Behinderte“ damit konfrontiert sehen wird, sich „behandeln“ zu lassen – um so „der Gesellschaft“, „den Kassen“ etc. „Kosten“ und achsoungangenehmes fremdes „Leid“ (also: Ekel) zu „ersparen“. Wer nicht will, ist dann uneinsichtig und gehört unter Betreuung. Die wird das dann schon richten.