Share on FacebookShare on Google+Flattr the authorTweet about this on Twitter

Einladungen

Heute abend treffe ich mich mit ein paar netten Leuten aus der Blogosphäre, der PR-osphäre und der Journosphäre. Das angenehme daran ist, dass das schon im Vorfeld völlig stressfrei verlief. „Willst Du vor dem Haus parken? Ich sag bescheid, dass sie Dir die Schranke aufmachen sollen.“ Als ich das letzte Mal dort war, bin ich fast in der Tiefgarage gestrandet, weil ich mir in meinem Glauben an die deutsche Architekturkunst nicht vorstellen konnte, dass noch in diesen Zeiten öffentliche Tiefgaragen ohne Fahrstuhl gebaut werden. Eine Frau hat mich dann die steile Autoausfahrt hochgeschoben. Mit dem netten Parkangebot vor dem Haus habe ich mir Rumtelefoniererei erspart wo ich wie parken kann. So habe ich keinen Stress und ansonsten ist auch alles barrierefrei. Ja, da hat jemand mitgedacht!

Das ist längst nicht immer so. Katja hat auch gerade darüber geschrieben (sehr lesenswert!). Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, wann ich das letzte Mal bei jemandem zu Hause war. Ich treffe mich meist in Kneipen mit Leuten. Das ist stressfreier. Wer hat in Deutschland schon eine barrierefreie Wohnung? Interessant für mich ist, das auch aus den USA zu lesen. Man hat ja als deutsche Rollifahrerin sehr heere Vorstellungen vom American way of life für behinderte Menschen. So ganz stimmt es dann aber doch nicht.

Katja schreibt:

Am I whining? I want accessibility to just be there, like air. I don’t want people to have to make special arrangements to get me onto busses and trains, into movie theaters and banks, but I do want someone who invites me to their house to at least say something about it.

Das kann ich nur unterschreiben.

Ein Kommentar

  1. Dann bist Du hiermit zu uns nach Hause eingeladen. Unsere Wohnung hat exakt eine 10cm Stufe und einen 5cm Türrahmen zu überwinden.