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Kevin Connolly gafft zurück

Kevin Connolly ist Photograf und hat die ganze Welt bereist. Er kam ohne Beine zur Welt und ist auf einem Skateboard unterwegs. In Wien starrte ihn mal wieder jemand an und er nahm die Kamera und drückte ab. Das war der Beginn einer Fotoserie, die auf der ganzen Welt entstanden ist: Menschen die ihn anstarren. Sehr sehenswert!

via National Public Radio

25 Kommentare

  1. Max sagt:

    Ich finde interessant wie Leute ihn in unterschiedlichen Teilen der Welt sehen, bzw ihren eigenen Kontext in seine Behinderung hineininterpretieren. Auch die Erkenntnis, dass jeder diesen Reflex hat ihn anzugucken finde ich gut, die indirekten Vorwuerfe (oder empfinde nur ich das so?) am Ende das ihn die Leute nur angucken weil er keine Beine hat und nicht weil er Kevin Connolly ist finde ich dann wieder befremdlich. Klar gucke ich wenn ich jemanden ohne Beine sehe, genauso wie ich mich auch umdrehe wenn jemand in -fuer mich- komischen Klamotten durch die Strassen laueft. Der Unterschied ist sicherlich, dass ersterer nichts dafuer kann, zweiter vielleicht schon aber im Grunde bleibt es doch ein Reflex.

    oder mache ich es mir zu einfach?

  2. Christiane sagt:

    @max
    Klar, ist es ein Vorwurf. :-)
    Ich glaube auch, dass die Leute nicht alle grundsätzlich böse sind, die so schauen. Das schreibt er ja auch. Mich stört dabei die Respektlosigkeit. Behinderte Menschen sind kein Ausstellungsstück in einem Museum. Es gehört sich einfach nicht andere Menschen anzustarren. Aus welchem Grund auch immer. Ich bin ein total neugieriger Menschen, deshalb bin ich Journalistin geworden, und ich würde mir auch manchmal gerne Klamotten oder Menschen genauer ansehen. Aber das ist eine Frage des Benehmens. Sich darüber hinwegzusetzen, ist eine Respektlosigkeit der anderen Person gegenüber. Wenn ich wirklich an etwas interessiert bin, dann spreche ich die Person an. Aber dann bin ich auch schon an der Person interessiert und nicht mehr nur an der Behinderung, den Kleidern, dem Aussehen etc. Das ist eben der Unterschied.

    Und es ist auch ein Unterschied, wie man Leute ansieht. Es gibt Leute, die bleiben frontal vor mir stehen und schauen mich von oben bis unten an, weil sie glauben, von mir kommt keine Reaktion. Auf ein paar Fotos sieht man das auch. Das ist respektlos und ich finde, jeder Mensch hat das Recht, respektvoll behandelt zu werden.

    Das beste Mittel, um das Anstarren zu beenden, ist übrigens, die Leute anzusprechen. Ich sage immer „Kann ich Ihnen helfen?“ oder „Möchten Sie etwas wissen?“. Und das ist wirklich ernst gemeint. Das Problem ist nur, die wenigsten Leute trauen sich dann wirklich eine Frage zu stellen.

  3. Wendy sagt:

    Hallo

    weißt Du Christiane, ich hab manchmal ein Problem – und weißt Du was es ist: Egal, was wir „Nichtbehinderten“ tun – es wird uns mittlerweile immer negativ ausgelegt.

    Guckt man, ist man ein Gaffer. Guckt man nicht, ist man ein Wegschauer…

    Ich bin selber behindert – wenn auch nicht sichtbar (ich höre „nur“ auf einem Ohr nichts). Und ich laboriere seit jahren an einem schlecht behandelten Bruch des Knies.

    Von daher weiß ich zumindest, wie schwierig manches ist, wenn man mit 2 Krücken geht.

    Gestern im Kino war eine junge Frau, die an Krücken ging und kämpfte sich durch die sauschweren Klotüren (die so ne Selbstschließung haben). Die 2. davon hab ich ihr dann aufgemacht. Und gewartet, bis sie wieder kam, um ihr diesmal beide aufzuhalten. Das ist nicht selbstlos, nicht altruistisch, gar nichts. Das ist nur die Erinnerung an die Zeit, als ich selbst mit Krücken rumlief. Und froh gewesen bin, wenn jemand den Türöffner der Straßenbahn aufhielt oder sonstwas.

    Klar hätte die die Türen auch irgendwie auf gekriegt. Irgendwie gehts immer.

    Aber ich hab immer mehr das Gefühl, im Blog ist eine immer größere Anklage gegenüber jedem, der nichtbehindert ist und nicht sofort „natur-empathisch“ ist.

    Ich stimme Dir zu, daß es vieles zu verbessern gilt.

    Und Menschen mit schlechtem Benehmen gibt es immer – gegenüber Behinderten und Nichtbehinderten.

    Aber Menschen vorzuwerfen, daß sie „fragen“ und versuchen, zu verstehen, Interesse zeigen (und das empfinde ich durchaus so) finde ich ebenfalls schlechtes Benehmen!

    Und damit habe ich mir natürlich den schwarzen Peter gleich selbst zugeschoben, denn jetzt darfst Du mich auch gleich in die Kategorie der Bösen und Unverständigen stellen.

    Wendy

  4. Christiane sagt:

    @Wendy
    Och nee, jetzt schreibe ich dieses Blog schon so lange und dachte eigentlich, ich drücke mich klar und verständlich aus. Die Leute sollen fragen. Aber das machen sie ja gerade nicht. Sie stellen sich hin und schauen. Und sie „helfen“ ohne zu fragen, ob man überhaupt Hilfe braucht. Oder sie gaffen nur, ohne Hilfe anzubieten.
    Ja, Wegschauen ist auch bescheuert aber Gaffen halt auch. Es gibt auch noch viel dazwischen. Reden zum Beispiel. Fragen und normal miteinander umgehen.
    Das was Du „Natur-empathisch“ nennst ist manchmal nichts anderes als Bevormundung. Kann man nicht nett sein und vorher fragen, ob derjenige die Hilfe überhaupt möchte? Das ist ein respektvolles Miteinader und ich lege großen Wert darauf zu bestimmen, wann ich mir von wem helfen lasse. Das ist vielleicht beim Tür aufhalten egal. Aber in anderen Situationen schon nicht mehr. Dennoch bin ich immer freundlich, wenn ich Hilfe ablehne, weil ich es schätze, wenn Leute es mir einfacher machen wollen und einfach zeigen, dass sie höflich und hilfsbereit sind.

  5. Sammelmappe sagt:

    „Die Leute sollen fragen.“ Das ist so treffend ausgedrückt. Ich geniere mich manchmal so, weil ich dies nicht kann und jenes nicht und nicht weiß wie das funktioniert usw. Für mich war es eine großartige Erfahrung zu fragen und zu merken, dass ich meistens Antworten bekam mit denen ich was anfangen konnte. Sachlich, technisch, praktisch.

    Selbst ein Tollpatsch wie ich kann helfen – oder auch nicht, weil es nicht nötig ist.

  6. Wendy sagt:

    Hi Christiane

    weißt Du – das was Du „Bevormundung“ nennst, heißt eigentlich „Zuvorkommenheit“ und gilt als höfliche Eigenschaft – gegenüber Behinderten und Nichtbehinderten.

    Und das Wort sagt in meinen Augen auch alles aus. Auch als Nichtbehinderter freue ich mich nämlich tatsächlich, wenn mir jemand die Tür aufhält, die Kaufhaustür auffängt, bevor sie mir vor der Nase zuknall, den Straßenbahnknopf drückt, damit ich noch einsteigen kann und betrachte das nicht als unerwünschte Bevormundung.

    Ich mache das für die Mutter mit Kinderwagen genauso wie für nen Rollstuhfahrer.

    Bin ich zu normal und altmodisch?

    Wendy

  7. […] [via] Geschrieben von Rouven am Freitag, 8. August 2008 Abgelegt unter All das andere […]

  8. Christiane sagt:

    @Wendy
    Das kommt darauf an. Wie gesagt, beim Tür aufhalten ist das nicht so wichtig und das macht man ja nun wirklich normalerweise bei jedem. Aber ich kann Dir 1000 andere Beispiele nennen, wo die Leute auch nur nett sein wollen, aber mich mehr behindern als sie mir helfen. Ich nenne Dir mal nur ein paar wenige:

    – Jemand hält mich ungefragt fest, wenn ich auf zwei Rädern eine Rampe runter fahre (ist sogar gefährlich, dann verliere ich die Balance)
    – Man hält mir beim Ausladen aus dem Auto den Rolli fest, obwohl ich den Ausladeablauf im Schlaf kann und es ohne Hilfe wirklich schneller geht
    – Man nimmt mir ohne Vorwarnung meine Tasche ungefragt ab, weil man sie tragen möchte
    – Man schiebt mich ungefragt irgendwo hin
    – Mein Freund ist blind und wird ständig von hilfsbereiten Menschen ohne Vorwarnung angefasst, weil sie meinen, er möchte geführt werden

    Einfach VORHER fragen und dann bitte auch das „Nein, danke. Geht schon“ akzeptieren.

  9. Gerhard sagt:

    Die Hilfsbereitschaft mancher Menschen kennt eben keine Grenzen. Für die etwas übertriebene Hilfsbereitschaft gegenüber Behinderten sorgt wohl die Angst diese auf welche Art auch immer zu diskriminieren.

  10. giardino sagt:

    Hm. Liegt das an meiner nicht-angelsächsischen kulturellen Prägung? Ich kann zumindest aus dem, was Connolly in seinem „Artist Statement“ schreibt, keinen Vorwurf lesen. Er schreibt „wir“, er schreibt, es sei mehr Reflex als bewusste Reaktion, er schreibt eigentlich überhaupt nur über den ersten, entgeisterten Blick, nicht über ausgedehntes Anstarren – oder habe ich etwas überlesen?

  11. Wendy sagt:

    Hallo

    Beispiele, wie Du sie nennst, habe ich noch nie erlebt. Das würde ich allerdings auch als dreiste Bevormundung vestehen und es hat eine völlig andere Qualität als „Tür aufhalten“.

    Meine Mutter hat 20 Jahre im Landgericht allerdings einem blinden Richter vorgelesen. Der war allerdings extrem unselbständig (außer im Beruf) und ging nicht mal von seinem Schreibtisch zum Bus direkt vor dem Gebäude. Der wurde von meiner Mutter gebracht, dann gabs nen Anruf bei der Ehefrau mit dem genauen Bus und dort wurde er an der Haltestelle abgeholt.

    Der genoß durchaus auch den Druck, den er damit seiner ganzen Familie machte.

    Allerdings stand er ganz schön im Regen, als mal ne ziemlich große Ehekrise ins Haus stand….

    (was jetzt wenig mit dem Blogbeitrag zu tun hat)

    Wendy

  12. Frank sagt:

    Wir haben das Problem, dass, seit wir hier in der Fußgängerzone wohnen, meine Frau hier im E-Rolli niemals alleine stehen bleiben darf.
    Wenn sie irgendwo alleine ist und steht (weil sie auf jemanden wartet oder warum auch immer) kommt IMMER jemand, der fragt, ob er helfen kann.
    Also, immer in Bewegung bleiben ;-)

    Frank

  13. m sagt:

    Auch ich kann aus dem Artist Statement nicht wirklich Kritik herauslesen, und ich finde auch nicht, dass sich das nach Anstarren anhoert, sondern nach dem reflexartigen ueberraschten ersten Blick:

    „But before any of us can ponder or speculate – we react. We stare. Whether it is a glance or a neck twisting ogle, we look at that which does not seem to fit in our day to day lives. It is that one instant of unabashed curiosity – more reflex than conscious action – that makes us who we are and has been one of my goals to capture over the past year.“

    Was mich wundert, ist der Anspruch, diesen fluechtigen ersten Blick auf Fotos festhalten zu koennen — sollte er nicht laengst verschwunden sein, bis die Kamera gehoben und der Ausloeser gedrueckt ist?

    Insofern koennte es sich auf den Bildern dann doch um respektlose „Gaffer“ handeln. Allerdings bleibt auch hier die Tatsache, dass die „Gaffer“ gerade fotografiert werden, problematisch. Ich wuerde zum Beispiel wie alle Menschen ziemlich sicher ueberrascht hinkucken, wenn ich den Fotografen auf dem Skateboard bemerkt haette (uebrigens eher positiv ueberrascht, wegen der super Idee, auf dem Skateboard unterwegs zu sein, und weil er gutaussehend ist). Normalerweise wuerde ich dann aber (hoffentlich) nicht „gaffen“ sondern wegkucken, ABER wenn dann eine Kamera gehoben und auf mich gerichtet wird wuerde ich natuerlich weiterkucken, unter Umstaenden auch genervt, denn ich werde nicht gerne fotografiert, schon gar nicht ungefragt von fremden Menschen.

  14. Dorothea sagt:

    @13
    Hi Frank,

    genau – dieses in Kindchen-Deutsch vorgetragenene „Heeeeeelfeeeeeeeeen“ – dieses Antatschen am Arm, dieses ungefragt Rumschieben-wollen, dieses Duzen, dieses Umgehen mit einer wie mit einer Schwerkranken oder Uralt-Omi – bah, wie ich das hasse. Nichtmal vorm Regal Preise vergleichen geht, weil garantiert wieder so ein Helfen-Helfen-Hechler (meist unterbeschäftigte Mittelschichtsmuttis oder irgendwelche Sozialtanten, in Unistädten gern auch werdende Sozialarbeiterinnen) ums Eck wieselt.

    Im Gegensatz zu Christine und evtl. deiner Frau bin ich NICHT mehr freundlich beim 100. Mal „kann ich heeeeelfeeeeeen“. Da gibts ein „Nein. Danke.“ und fertig. Beim 2. Mal reichts dann mindestens zum „Verpiss dich“.

    WARUM sollen sogenannte „Behinderte“ bessere, geduldigere, liebere und höflichere Menschen sein als andere, die man mindestens 40 Mal am Tag mit dem selben Schwachsinn nervt?

  15. Max sagt:

    da habe ich ja was losgetreten.

    @giardino: auf mich wirkte die letzte Aussage in dem Video eben so auch wenn er vorher erklaert, dass es eben eigentlich doch nur ein Reflex ist. Ich war am Wochenende auf den Camden Markets und habe mal wieder gesehen, dass ich eben auch manchmal zwei mal hingucke (was auf den anderen dann vielleicht schon wie starren wirkt) wenn ich jemanden sehe der auf mich anders wirkt und genauso wie bei „m“ wuerde bei mir jemand ohne Beine auf einem Skateboard erstmal genau diese Reaktion hervorrufen.

    Ich finde die Bilder an sich interessant und aus kuenstlerischer Sicht ist das auch eine total tolle Idee aber Dorothea sagt, dass sie sich -voellig zu Recht- das Recht herausnimmt genervt zu reagieren, dann kann ich mich auch fragen mit welchem Recht Kevin einfach andere Leute fotographiert. Ich persoenlich wuerde mich dagegen wehren.

    Ausserdem wird hier fuer mich mal wieder klar, dass ich selber nicht weiss wie ich mich im Alltag einem Rollstuhlfahrer gegenueber „richtig“ verhalten soll. Ich bin eben so erzogen worden, dass ich anderen helfen oder Tueren aufhalte fuer Leute die nach mir durch die Tuer wollen.
    Christiane sagt, sie moechte gefragt werden. Frank schreibt aber, dass genau diese Fragerei dann auch irgendwann nervt. Woher soll ich wissen ob ich nun gerade der hundertste bin der demjenigen die Tuer aufhalten moechte und ihn damit nervt?

  16. […] behindertenparkplatz.de: Kevin Connolly gafft zurück […]

  17. Eileen sagt:

    Wenn eine ungewöhnliche Situation geschieht oder in fremder Umgebung ein vertrautes Element auftaucht reagieren wir, Connolly beschreibt dieses als Reflex. Die Frage ist, wie ich mich danach verhalte, ganz klar: Glotzen ist ein Unding sofern es nicht jemand ist, der es zu seiner Aufgabe macht – beispielsweise Straßenkünstler oder Marktforscher.

    Wenn es mich brennend interessiert, so sollte ich nachfragen. Hier zeigt sich allerdings viel zu häufig mangelnde Erziehung.

    Dieswer Mangel ist vermutlich auch einer der Faktoren, die zu Hilfeleistungen (am eigenen Ego) führt. Es fühlt sich doch einfach gut an, einem armen Krüppel Millisekunden seiner Zeit zu schenken und wenn der dann auch noch unfreundlich reagiert ist das doch um so besser.

    Mitdenken ist etwas anderes, da geht es darum durch eine einfache Geste allen das Leben zu erleichtern, wozu es auch gehört, penetrante Gaffer kurz anzupfeifen. Jede Frage kann natürlich abgelehnt werden und wenn das zu häufig geschieht, sollte die eigene Intuition mal in Hinblick auf Helfersyndrom überprüft werden…

    Und diesen ganzen Pseudo-Helferinnen und Helfern könnte man ja mal vorschlagen die vielen Initiativen zu unterstützen, die wirklich jede Hand gebrauchen können – auch wenn sie dort vermutlich nerven.

  18. Stefan sagt:

    Da ich erstmals schreibe, aber schon lange mitlese, zuerst ein herzliches Dankeschön an Christiane Link für das Blog!

    Zu der Frage des „Helfens“: ich finde es völlig logisch, dass Christiane und andere zuerst gefragt werden wollen – und habe es auch nie anders gehandhabt.
    Das entscheidende ist der Respekt vor anderen Menschen. Zum Vergleich: einen Touristen, der verwirrt wirkt, frage ich doch auch erst und zerre ihn nicht ungefragt in Richtung seines vermeintlich gewünschtem Ziels…

    @m (14):
    Conolly erklärt auf seiner Website und in der Dia-Show, dass er die Kamera auf Hüfthöhe hält _und_ zugleich in eine andere Richtung schaut, damit sich die ihn beobachtenden Menschen unbeobachtet fühlen.

    Das ist in meinen Augen auch die große Kunst an seinen Photos, da er so etwas festhält, was sich normalerweise durch Erkennen des Photoapperats verändern würde!

    Er beschreibt mit einer mich sehr beeindruckenden Gelassenheit ein großes Verständnis für das angegafft werden!

    Ich hab kürzlich mal ein sehr auffälliges T-Shirt auf einer großen Veranstaltung getragen und wurde von sehr vielen Menschen angeschaut… ich kann das jedem Nicht-Behinderten nur empfehlen, um dieses Gefühl des ständig angegafft zu werdens nachzuempfinden…!

    Ich hoffe, dass ich Rollstuhlfahrer schon lange nicht mehr angaffe – aber bin mir sicher, dass Kevin Conolly auf seinem Skateboard auch meine Gesichtszüge entgleisen lassen würde…

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  21. Carola sagt:

    Einen attraktiven Fotografen, der ohne Beine auf einem Skateboard unterwegs ist, würde ich vermutlich auch anstarren und überlegen, wie der Trick geht.
    Würde er dann auch noch die Kamera zücken und mich knipsen, käme ich aus dem Starren so schnell auch nicht mehr raus.
    Mag sein, dass das respektlos scheint und würde es mir dann endlich bewusst, dass da kein Sportler einen tollen Trick vorführt, käme der Mann auch noch in den Genuss irgendwelcher gestotterter unfreiwillig komischer Entschuldigungen.
    Aber wer weiß?
    Vielleicht wäre das der Beginn einer interessanten Bekanntschaft und beim zweiten Zusammentreffen oder beim zweiten Mann ohne Beine auf Skateboard wäre ich auch fixer.
    Ich fand die Bilder Klasse, die er gemacht hat – die Website ist derzeit leider offline, daher habe ich nur die Bilder anschauen können – und für mich ist das hier keine Frage von „Behinderung“.
    Ich liebe ungewöhnliche Fotoprojekte – wie der Fotograf, der mit einer roten Couch durch die USA zog und Menschen auf seiner Couch dann in ihrer Umgebung fotografierte.
    Mir gefallen die Bilder vom künstlerischen Standpunkt her sehr. Die Perspektive – Kinder auf Augenhöhe, Erwachsene von unten und alle „gefordert“. Genial, dass er Fotograf geworden ist.

    die Carola

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