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Eurosport gegen Diskriminierung

Der Sender Eurosport ist gerade sehr in meinem Ansehen gestiegen nachdem ich diesen Blogeintrag beim „Schwarzen Blog“ gelesen habe. Ein Zuschauer hatte sich bei Eurosport über einen Kommentar (”Es ist gut, dass eine Weiße sich diese Vakanz erläuft”) beschwert und der Chef der deutschen Korrespondenten, Ingolf Cartsburg, entschuldigt sich und nimmt die Beschwerde zum Anlass, seinen Kollegen ein paar grundsätzliche Dinge zu Diskriminierung und Rassismus mit auf den Weg zu geben. Sehr lesenswert!
Die Korrespondenten der ARD sollten sich diesen Brief auch mal durchlesen. Ich glaube, die haben da noch Schulungsbedarf.

3 Kommentare

  1. Gerhard sagt:

    „Die Korrespondenten der ARD sollten sich diesen Brief auch mal durchlesen. Ich glaube, die haben da noch Schulungsbedarf.“

    Du meinst den Beitrag über die Zucht von besonders ausdauernden Sklaven auf Jamaika? Sollen wir diese Tatsache etwa verschweigen? Nein! Nur so lässt sich verhindern, dass unkundige Zuschauer den Sportlern angesichts ihrer schier unglaublichen Leistungen vermeintlich offensichtliches Doping unterstellen.

  2. Max Dessau sagt:

    >Die Korrespondenten der ARD sollten sich diesen Brief
    >auch mal durchlesen. Ich glaube, die haben da noch
    >Schulungsbedarf.

    Naja so schlimm find ich die Texte nicht, dass man dagegen vorgehen müsste. Ich finde wir als Deutsch sehen aufgrund unsrer Vergangenheit immer ein wenig zu kritisch auf solche Sachen

  3. Dorothea sagt:

    Genau, Max Dessau. Wegen „unserer Vergangenheit“ dürfen wir auf gar keinen Fall Rassismus benennen. Wir sind vor aller Welt, vor allem aber unserem eigenen Biedermeierwohlfühlverdrängergewissen, verpflichtet, ihn als „Rosen“ zu bezeichnen.

    Oder aber ganz ganz feste die Äugelein zu verschließen.