<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Tod eines Rugbyspielers</title>
	<atom:link href="http://www.behindertenparkplatz.de/cl/2008/10/21/990/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.behindertenparkplatz.de/cl/2008/10/21/990/</link>
	<description>Blog von Christiane Link</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 12:03:14 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
	<item>
		<title>By: Ruben</title>
		<link>http://www.behindertenparkplatz.de/cl/2008/10/21/990/comment-page-1/#comment-82353</link>
		<dc:creator>Ruben</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Nov 2008 18:55:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.behindertenparkplatz.de/?p=990#comment-82353</guid>
		<description>Ich glaube nicht jeder Mensch kommt mit sowas gleich gut klar. Während andere das sehr bald akzeptieren, fressen andere das nur in sich hinein. Traurig wenn so etwas passiert, aber leider wird so etwas jeden Tag passieren. Bedenklich ist allerdings das der Junge in ein fremdes Land geschickt wurde. Eigentlich sollte man da bleiben, wo man sich am wohlsten fühlt, oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube nicht jeder Mensch kommt mit sowas gleich gut klar. Während andere das sehr bald akzeptieren, fressen andere das nur in sich hinein. Traurig wenn so etwas passiert, aber leider wird so etwas jeden Tag passieren. Bedenklich ist allerdings das der Junge in ein fremdes Land geschickt wurde. Eigentlich sollte man da bleiben, wo man sich am wohlsten fühlt, oder?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Claudia</title>
		<link>http://www.behindertenparkplatz.de/cl/2008/10/21/990/comment-page-1/#comment-80291</link>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 18:13:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.behindertenparkplatz.de/?p=990#comment-80291</guid>
		<description>Es ist so schwierig, sich hinein zuversetzen in Lebenssituationen, die zu diesen Entscheidungen führen. 

Daher finde ich ja auch dein Blog so wichtig, liebe Christiane. Das uns &quot;Noch-Nicht-Behinderte&quot; daran erinnert, dass es noch eine andere Sicht auf das Leben gibt, als die die wir für selbstverständlich halten. Ob es dabei um praktische Dinge geht oder um Lebensanschauungen. Es gibt so viele, wie es Menschen auf der Welt gibt und das was sich wie eine einfache Weisheit anhört, ist so schwierig umzusetzen. 
Schwierig, aber nicht unmöglich. Man kann in vielen Situationen seinen Weg finden. 

Aber nicht in allen. Leider.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist so schwierig, sich hinein zuversetzen in Lebenssituationen, die zu diesen Entscheidungen führen. </p>
<p>Daher finde ich ja auch dein Blog so wichtig, liebe Christiane. Das uns &#8220;Noch-Nicht-Behinderte&#8221; daran erinnert, dass es noch eine andere Sicht auf das Leben gibt, als die die wir für selbstverständlich halten. Ob es dabei um praktische Dinge geht oder um Lebensanschauungen. Es gibt so viele, wie es Menschen auf der Welt gibt und das was sich wie eine einfache Weisheit anhört, ist so schwierig umzusetzen.<br />
Schwierig, aber nicht unmöglich. Man kann in vielen Situationen seinen Weg finden. </p>
<p>Aber nicht in allen. Leider.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Wolf</title>
		<link>http://www.behindertenparkplatz.de/cl/2008/10/21/990/comment-page-1/#comment-80243</link>
		<dc:creator>Wolf</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 06:05:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.behindertenparkplatz.de/?p=990#comment-80243</guid>
		<description>Ich habe vor 1/2 Jahr die rechte Hand verloren und gehe jetzt auch davon aus, dass ich meine Psyche vor Ablauf von 2-5 Jahren diesbezüglich gar nicht genauer beleuchtet haben will. Ein Jahr ist gar nichts, und zunächst schlimme Sachen müssen sich doch setzen dürfen. Dass sich eine neue Behinderung am Anfang gar nicht normal anfühlt, ist doch normal!!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe vor 1/2 Jahr die rechte Hand verloren und gehe jetzt auch davon aus, dass ich meine Psyche vor Ablauf von 2-5 Jahren diesbezüglich gar nicht genauer beleuchtet haben will. Ein Jahr ist gar nichts, und zunächst schlimme Sachen müssen sich doch setzen dürfen. Dass sich eine neue Behinderung am Anfang gar nicht normal anfühlt, ist doch normal!!!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Mela</title>
		<link>http://www.behindertenparkplatz.de/cl/2008/10/21/990/comment-page-1/#comment-80230</link>
		<dc:creator>Mela</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Oct 2008 11:53:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.behindertenparkplatz.de/?p=990#comment-80230</guid>
		<description>Ich kenne Aussagen von (Hobby-)Sportlern aus meiner Jugendzeit die sich totsicher waren sie würden sich eine Kugel in den Kopf jagen, wenn sie nicht mehr laufen könnten.

Bei sowas kommen natürlich viele Faktoren zusammen: Der Glauben das behinderte Menschen keine &#039;ganzen&#039; Menschen sind, den Eindruck zu haben dann ständig auf Hilfe und Wohlwollen angewiesen zu sein, eine verquere Ansicht von &#039;Krüppeln&#039; ... aber ... was man auch nicht unterschätzen darf.. die mangelnde Fähigkeit mit großen Umbrüchen fertigzuwerden. Sich umzustellen.

In meinem Fall waren das junge Leute vom Dorf. Leute deren Leben schon mit 16 quasi durchgeplant war (Lehre, Arbeitsstelle, Familie gründen, Haus bauen, irgendwann Rente) und die sich auch andere Veränderungen wie zum Beispiel &#039;Wegziehen&#039; nicht hätten vorstellen können.

Ganz offensichtlich zentrierte sich das Leben Daniels ganz um den Sport, ganz offensichtlich war er nicht in der Lage sich vorzustellen sein Leben umzuorganisieren um es dann (weitgehend) so weiterzuzführen wie zuvor. Ganz offensichtlich haben ihn seine Eltern nicht aufgebaut sondern noch tiefer runtergezogen und dadurch bereits vorhandene Tendenzen verstärkt. An der Stelle klingt das für mich beinahe nach unterlassener Hilfeleistung und Totschlag/Mord. Tragisch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kenne Aussagen von (Hobby-)Sportlern aus meiner Jugendzeit die sich totsicher waren sie würden sich eine Kugel in den Kopf jagen, wenn sie nicht mehr laufen könnten.</p>
<p>Bei sowas kommen natürlich viele Faktoren zusammen: Der Glauben das behinderte Menschen keine &#8216;ganzen&#8217; Menschen sind, den Eindruck zu haben dann ständig auf Hilfe und Wohlwollen angewiesen zu sein, eine verquere Ansicht von &#8216;Krüppeln&#8217; &#8230; aber &#8230; was man auch nicht unterschätzen darf.. die mangelnde Fähigkeit mit großen Umbrüchen fertigzuwerden. Sich umzustellen.</p>
<p>In meinem Fall waren das junge Leute vom Dorf. Leute deren Leben schon mit 16 quasi durchgeplant war (Lehre, Arbeitsstelle, Familie gründen, Haus bauen, irgendwann Rente) und die sich auch andere Veränderungen wie zum Beispiel &#8216;Wegziehen&#8217; nicht hätten vorstellen können.</p>
<p>Ganz offensichtlich zentrierte sich das Leben Daniels ganz um den Sport, ganz offensichtlich war er nicht in der Lage sich vorzustellen sein Leben umzuorganisieren um es dann (weitgehend) so weiterzuzführen wie zuvor. Ganz offensichtlich haben ihn seine Eltern nicht aufgebaut sondern noch tiefer runtergezogen und dadurch bereits vorhandene Tendenzen verstärkt. An der Stelle klingt das für mich beinahe nach unterlassener Hilfeleistung und Totschlag/Mord. Tragisch.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Ecki</title>
		<link>http://www.behindertenparkplatz.de/cl/2008/10/21/990/comment-page-1/#comment-80229</link>
		<dc:creator>Ecki</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Oct 2008 10:52:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.behindertenparkplatz.de/?p=990#comment-80229</guid>
		<description>@Gerhard
im großen und ganzen stimme ich Dir ja zu, aber ist es nicht die Aufgabe seiner Liebsten Verwanten und Bekannten ihm das zu zeigen wofür es sich lohnt weiterzuleben?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Gerhard<br />
im großen und ganzen stimme ich Dir ja zu, aber ist es nicht die Aufgabe seiner Liebsten Verwanten und Bekannten ihm das zu zeigen wofür es sich lohnt weiterzuleben?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Julian</title>
		<link>http://www.behindertenparkplatz.de/cl/2008/10/21/990/comment-page-1/#comment-80204</link>
		<dc:creator>Julian</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 12:08:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.behindertenparkplatz.de/?p=990#comment-80204</guid>
		<description>Ich teile die Ratlosigkeit von Christiane.
Inwieweit kann hier tatsächlich von einem freien Willen und einer autonomen Entscheidung die Rede sein?

Es bleibt offen, welche Rolle die Angst vor einer scheinbar ausweglosen Situation bei dem Entschluss gespielt hat und ob es effektive Hilfe gab, sich auf die neue Lebenssituation einzustellen.

Fraglich bleibt auch, in welcher Weise die allgemeine gesellschaftliche Sichtweise auf das Thema &quot;Behinderung&quot; dazu beigetragen hat, dass solche Assoziationen wie Behinderung = Leben 2. Klasse entstehen. Dies gilt umso mehr bei Menschen, die bisher nie mit behinderten Menschen zu tun hatten und daher auch keine Möglichkeit hatten, diese Vorstellung zu korrigieren.
Wieder ein Grund mehr, warum man von Anfang an alle Kinder gemeinsam spielen und lernen lassen sollte...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich teile die Ratlosigkeit von Christiane.<br />
Inwieweit kann hier tatsächlich von einem freien Willen und einer autonomen Entscheidung die Rede sein?</p>
<p>Es bleibt offen, welche Rolle die Angst vor einer scheinbar ausweglosen Situation bei dem Entschluss gespielt hat und ob es effektive Hilfe gab, sich auf die neue Lebenssituation einzustellen.</p>
<p>Fraglich bleibt auch, in welcher Weise die allgemeine gesellschaftliche Sichtweise auf das Thema &#8220;Behinderung&#8221; dazu beigetragen hat, dass solche Assoziationen wie Behinderung = Leben 2. Klasse entstehen. Dies gilt umso mehr bei Menschen, die bisher nie mit behinderten Menschen zu tun hatten und daher auch keine Möglichkeit hatten, diese Vorstellung zu korrigieren.<br />
Wieder ein Grund mehr, warum man von Anfang an alle Kinder gemeinsam spielen und lernen lassen sollte&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Christiane</title>
		<link>http://www.behindertenparkplatz.de/cl/2008/10/21/990/comment-page-1/#comment-80203</link>
		<dc:creator>Christiane</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 09:32:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.behindertenparkplatz.de/?p=990#comment-80203</guid>
		<description>Das Problem bei dem Fall ist, dass der Mann erst ein Jahr überhaupt gelähmt ist. Es ist wahrscheinlich noch nicht einmal die Reha komplett abgeschlossen.
Ich kenne viele Leute, die nach einem Unfall querschnittgelähmt sind, und die meisten brauchten etwa 5 Jahre, um sich mit der neuen Situation komplett zu arrangieren. Manche sogar länger. Ein Jahr ist gar nix. Und viele Menschen sind nach so einem Ereignis depressiv, deshalb ist die psychologische Betreuung so wichtig. Wenn jemand depressiv ist, dann fährt man nicht in die Schweiz mit ihm, damit er sich umbringen kann. Das verstehe ich nicht. 
Nach einem Jahr kann man überhaupt noch keine Aussagen über die Lebensqualität treffen, weil sich noch so viele Dinge ändern können und teilweise der Rehaprozess noch nicht abgeschlossen ist. Wirklich tragische Geschichte!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Problem bei dem Fall ist, dass der Mann erst ein Jahr überhaupt gelähmt ist. Es ist wahrscheinlich noch nicht einmal die Reha komplett abgeschlossen.<br />
Ich kenne viele Leute, die nach einem Unfall querschnittgelähmt sind, und die meisten brauchten etwa 5 Jahre, um sich mit der neuen Situation komplett zu arrangieren. Manche sogar länger. Ein Jahr ist gar nix. Und viele Menschen sind nach so einem Ereignis depressiv, deshalb ist die psychologische Betreuung so wichtig. Wenn jemand depressiv ist, dann fährt man nicht in die Schweiz mit ihm, damit er sich umbringen kann. Das verstehe ich nicht.<br />
Nach einem Jahr kann man überhaupt noch keine Aussagen über die Lebensqualität treffen, weil sich noch so viele Dinge ändern können und teilweise der Rehaprozess noch nicht abgeschlossen ist. Wirklich tragische Geschichte!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Urs Müller</title>
		<link>http://www.behindertenparkplatz.de/cl/2008/10/21/990/comment-page-1/#comment-80201</link>
		<dc:creator>Urs Müller</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 08:42:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.behindertenparkplatz.de/?p=990#comment-80201</guid>
		<description>@Solon, ich gehe einig mit Dir, dass eine Depression eine gefährliche, meist unterschätzte Krankheit ist. Die Freitod-Hilfe an psychisch erkrankten Menschen ist meines Erachtens zu Recht auch hierzulande äusserst umstritten und es wurden schon Gerichte bemüht.
Um zum Posting von Christina zurückzukommen... war der junge Mann depressiv oder hatte er (wie in einem Zeitungsartikel zu lesen) sehr starke (körperliche) Schmerzen und sah deshalb keinen Ausweg mehr?
Wir werden das nie wissen, weil wir ja nicht in seiner Haut stecken, aber ein fader Beigeschmack bleibt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Solon, ich gehe einig mit Dir, dass eine Depression eine gefährliche, meist unterschätzte Krankheit ist. Die Freitod-Hilfe an psychisch erkrankten Menschen ist meines Erachtens zu Recht auch hierzulande äusserst umstritten und es wurden schon Gerichte bemüht.<br />
Um zum Posting von Christina zurückzukommen&#8230; war der junge Mann depressiv oder hatte er (wie in einem Zeitungsartikel zu lesen) sehr starke (körperliche) Schmerzen und sah deshalb keinen Ausweg mehr?<br />
Wir werden das nie wissen, weil wir ja nicht in seiner Haut stecken, aber ein fader Beigeschmack bleibt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Solon</title>
		<link>http://www.behindertenparkplatz.de/cl/2008/10/21/990/comment-page-1/#comment-80200</link>
		<dc:creator>Solon</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 07:08:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.behindertenparkplatz.de/?p=990#comment-80200</guid>
		<description>Und ich habe den starken Verdacht, dass bei den meisten Fällen von Sterbehilfe-Gesuchen der Lebensmüde eigentlich schlicht und einfach an einer Depression (bipolare Störung) erkrankt ist. Depressionen können viele unterschiedliche Ursachen haben. Depressionen sind mit einer Mortalitätsrate von ca. 15% (Tod durch Suizid) mit eine der gefährlichsten Erkrankungen, die es gibt. Leider werden schätzungsweise die Hälfte aller an Depression Erkrankten nicht behandelt, weil die Krankheit nicht als Depression erkannt wird (z.B. weil die Betroffenen gar nicht auf die Idee kommen, dass sie an einer psychischen Krankheit leiden und psychiatrischer Hilfe bedürfen).

Sterbehilfe an Depressiven ist schlicht und einfach Mord, denn Depressionen können in der Regel gut behandelt werden, wenn sie denn zuvor richtig diagnostiziert wurde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und ich habe den starken Verdacht, dass bei den meisten Fällen von Sterbehilfe-Gesuchen der Lebensmüde eigentlich schlicht und einfach an einer Depression (bipolare Störung) erkrankt ist. Depressionen können viele unterschiedliche Ursachen haben. Depressionen sind mit einer Mortalitätsrate von ca. 15% (Tod durch Suizid) mit eine der gefährlichsten Erkrankungen, die es gibt. Leider werden schätzungsweise die Hälfte aller an Depression Erkrankten nicht behandelt, weil die Krankheit nicht als Depression erkannt wird (z.B. weil die Betroffenen gar nicht auf die Idee kommen, dass sie an einer psychischen Krankheit leiden und psychiatrischer Hilfe bedürfen).</p>
<p>Sterbehilfe an Depressiven ist schlicht und einfach Mord, denn Depressionen können in der Regel gut behandelt werden, wenn sie denn zuvor richtig diagnostiziert wurde.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Solon</title>
		<link>http://www.behindertenparkplatz.de/cl/2008/10/21/990/comment-page-1/#comment-80199</link>
		<dc:creator>Solon</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 07:04:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.behindertenparkplatz.de/?p=990#comment-80199</guid>
		<description>Und ich habe den starken Verdacht, dass bei den meisten Fällen von Sterbehilfe-Gesuchen der Lebensmüde eigentlich schlicht und einfach an einer Depression erkrankt ist. Depressionen können viele unterschiedliche Ursachen haben. Depressionen sind mit einer Mortalitätsrate von ca. 10% mit eine der gefährlichsten Erkrankungen, die es gibt. Leider werden schätzungsweise die Hälfte aller an Depression Erkrankten nicht behandelt, weil die Krankheit nicht als Depression erkannt wird (z.B. weil die Betroffenen gar nicht auf die Idee kommen, dass sie an einer psychischen Krankheit leiden und psychiatrischer Hilfe bedürfen).

Sterbehilfe an Depressiven ist schlicht und einfach Mord, denn Depressionen können in der Regel gut behandelt werden, wenn sie denn zuvor richtig diagnostiziert wurde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und ich habe den starken Verdacht, dass bei den meisten Fällen von Sterbehilfe-Gesuchen der Lebensmüde eigentlich schlicht und einfach an einer Depression erkrankt ist. Depressionen können viele unterschiedliche Ursachen haben. Depressionen sind mit einer Mortalitätsrate von ca. 10% mit eine der gefährlichsten Erkrankungen, die es gibt. Leider werden schätzungsweise die Hälfte aller an Depression Erkrankten nicht behandelt, weil die Krankheit nicht als Depression erkannt wird (z.B. weil die Betroffenen gar nicht auf die Idee kommen, dass sie an einer psychischen Krankheit leiden und psychiatrischer Hilfe bedürfen).</p>
<p>Sterbehilfe an Depressiven ist schlicht und einfach Mord, denn Depressionen können in der Regel gut behandelt werden, wenn sie denn zuvor richtig diagnostiziert wurde.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

