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	<title>Kommentare zu: DNA to go</title>
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	<description>Blog von Christiane Link</description>
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		<title>By: Tokbela</title>
		<link>http://www.behindertenparkplatz.de/cl/2008/01/24/901/comment-page-1/#comment-43998</link>
		<dc:creator>Tokbela</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Feb 2008 07:55:52 +0000</pubDate>
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		<description>Natürlich wären Versicherungen daran interessiert - immerhin bieten Gentests eine bessere Risikoanalyse als plumpe Fragebögen. 
Und natürlich sind Versicherer daran interessiert, gesunde Kunden zu haben. 
(Das, was der Herr Prof. da beschreibt, nennt sich übrigens &quot;adverse risk selection&quot; und ist den Versicherern nicht unbekannt. Dieses Informationsungleichgewicht findet sich bei beinahe jedem Vertragsabschluss. Der Kunde weiss über seine gesundheitliche Situation besser Bescheid als der Versicherer. Is nunmal so. Und deswegen könnte - und dieses Wort benutze ich hier absichtlich - man das nicht nur Kunden von 23andme unterstellen, sondern allen.)

Aber was nützt es ihnen (den Versicherern), wenn sie Gentests nicht auswerten und auch Fragen wie &quot;kam es in Ihrer Familie bereits zu Herzinfarkten, Schlaganfällen, Diabetes...&quot; nicht stellen dürfen? Wenn sie in Teufels Küche kämen, täten sie es trotzdem? Und wenn das derzeitige Risikobewertungssystem nach Vorerkrankungen auch einigermaßen ausreicht? (Hier verlässt mich das Wissen, inwiefern es tatsächlich ausreicht. Müsste man mal die Chefs fragen.)

Übrigens gelangen auch so schon viel zu viele Leute erst zu der Einsicht, eine Versicherung zu brauchen, wenn bereits etwas passiert ist. Ist also nichts wirklich Neues. Der Gentest fungiert hier nur als weiterer Auslöser. Dann wissen sie eben nicht nur, dass alle Vorfahren Diabetiker waren (sie also wahrscheinlich auch einer werden) und beide Eltern an Schlaganfällen verstorben sind, sondern sie selber auch noch $Gendefekt mit herumtragen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Natürlich wären Versicherungen daran interessiert &#8211; immerhin bieten Gentests eine bessere Risikoanalyse als plumpe Fragebögen.<br />
Und natürlich sind Versicherer daran interessiert, gesunde Kunden zu haben.<br />
(Das, was der Herr Prof. da beschreibt, nennt sich übrigens &#8220;adverse risk selection&#8221; und ist den Versicherern nicht unbekannt. Dieses Informationsungleichgewicht findet sich bei beinahe jedem Vertragsabschluss. Der Kunde weiss über seine gesundheitliche Situation besser Bescheid als der Versicherer. Is nunmal so. Und deswegen könnte &#8211; und dieses Wort benutze ich hier absichtlich &#8211; man das nicht nur Kunden von 23andme unterstellen, sondern allen.)</p>
<p>Aber was nützt es ihnen (den Versicherern), wenn sie Gentests nicht auswerten und auch Fragen wie &#8220;kam es in Ihrer Familie bereits zu Herzinfarkten, Schlaganfällen, Diabetes&#8230;&#8221; nicht stellen dürfen? Wenn sie in Teufels Küche kämen, täten sie es trotzdem? Und wenn das derzeitige Risikobewertungssystem nach Vorerkrankungen auch einigermaßen ausreicht? (Hier verlässt mich das Wissen, inwiefern es tatsächlich ausreicht. Müsste man mal die Chefs fragen.)</p>
<p>Übrigens gelangen auch so schon viel zu viele Leute erst zu der Einsicht, eine Versicherung zu brauchen, wenn bereits etwas passiert ist. Ist also nichts wirklich Neues. Der Gentest fungiert hier nur als weiterer Auslöser. Dann wissen sie eben nicht nur, dass alle Vorfahren Diabetiker waren (sie also wahrscheinlich auch einer werden) und beide Eltern an Schlaganfällen verstorben sind, sondern sie selber auch noch $Gendefekt mit herumtragen.</p>
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		<title>By: Artur</title>
		<link>http://www.behindertenparkplatz.de/cl/2008/01/24/901/comment-page-1/#comment-43949</link>
		<dc:creator>Artur</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Feb 2008 21:39:07 +0000</pubDate>
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		<description>Komischerweise hat Prof. Dr. Jochen Taupitz [Institut für Deutsches, Europäisches und Internationales Medizinrecht, Gesundheitsrecht und Bioethik der Universitäten Heidelberg und Mannheim], der Mitglied des Nationalen Ethikrats, 2001 war, eine etwas andere Meinung zu Gentests und Versicherungen:

&quot;Je größer aber die Gewissheit ist, umso eher wird sich der Versicherer zu Recht veranlasst sehen, die fraglichen Umstände gemäß der Risikobezogenheit der privaten Versicherung in seine Überlegungen einzubeziehen. Des Weiteren ist zu bedenken: Verbietet man es dem Versicherer per se, vor Vertragsabschluss einen Gentest zu verlangen, kann nicht verhindert werden, dass ein Interessent seine gefahr erhebliche Disposition bereits kennt und in diesem Wissen einen Personenversicherungsvertrag abschließt, um sich oder den von ihm bestimmten Bezugsberechtigten einen ungerechtfertigten Versicherungsschutz zu verschaffen. Schon heute dient die ärztliche Untersuchung, die ein Versicherer vor Vertragabschluss verlangen kann, auch dazu zu verhindern, dass der Interessent sein Wissen einseitig zu seinem Vorteil ausnutzt. Man kann es aber nicht einerseits erlauben, dass der Versicherungsinteressent &quot;Kapital aus seinen Genen&quot; schlägt, wenn er die entsprechende Kenntnis auf Grund einer genetischen Analyse erlangte, ihm es aber andererseits verwehren, wenn er sich diese Kenntnis mit einer anderen Methode verschaffte.&quot; (Quelle: http://www.uni-heidelberg.de/presse/ruca/ruca1_2002/taubitz.html )

Man könnte jedem Kunden von 23andme unterstellen, dass sie Ihr Wissen über ihre genetische  Dispositionen einseitig gegenüber den Versicherern zu ihren Vorteil ausnutzen - erst recht wenn man dem Rat folgt, das durch 23andme erworbene Wissen gegenüber Versicherungen zu verschweigen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Komischerweise hat Prof. Dr. Jochen Taupitz [Institut für Deutsches, Europäisches und Internationales Medizinrecht, Gesundheitsrecht und Bioethik der Universitäten Heidelberg und Mannheim], der Mitglied des Nationalen Ethikrats, 2001 war, eine etwas andere Meinung zu Gentests und Versicherungen:</p>
<p>&#8220;Je größer aber die Gewissheit ist, umso eher wird sich der Versicherer zu Recht veranlasst sehen, die fraglichen Umstände gemäß der Risikobezogenheit der privaten Versicherung in seine Überlegungen einzubeziehen. Des Weiteren ist zu bedenken: Verbietet man es dem Versicherer per se, vor Vertragsabschluss einen Gentest zu verlangen, kann nicht verhindert werden, dass ein Interessent seine gefahr erhebliche Disposition bereits kennt und in diesem Wissen einen Personenversicherungsvertrag abschließt, um sich oder den von ihm bestimmten Bezugsberechtigten einen ungerechtfertigten Versicherungsschutz zu verschaffen. Schon heute dient die ärztliche Untersuchung, die ein Versicherer vor Vertragabschluss verlangen kann, auch dazu zu verhindern, dass der Interessent sein Wissen einseitig zu seinem Vorteil ausnutzt. Man kann es aber nicht einerseits erlauben, dass der Versicherungsinteressent &#8220;Kapital aus seinen Genen&#8221; schlägt, wenn er die entsprechende Kenntnis auf Grund einer genetischen Analyse erlangte, ihm es aber andererseits verwehren, wenn er sich diese Kenntnis mit einer anderen Methode verschaffte.&#8221; (Quelle: <a href="http://www.uni-heidelberg.de/presse/ruca/ruca1_2002/taubitz.html" >http://www.uni-heidelberg.de/presse/ruca/ruca1_2002/taubitz.html</a> )</p>
<p>Man könnte jedem Kunden von 23andme unterstellen, dass sie Ihr Wissen über ihre genetische  Dispositionen einseitig gegenüber den Versicherern zu ihren Vorteil ausnutzen &#8211; erst recht wenn man dem Rat folgt, das durch 23andme erworbene Wissen gegenüber Versicherungen zu verschweigen.</p>
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		<title>By: Tokbela</title>
		<link>http://www.behindertenparkplatz.de/cl/2008/01/24/901/comment-page-1/#comment-43895</link>
		<dc:creator>Tokbela</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Feb 2008 08:21:07 +0000</pubDate>
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		<description>Ich arbeite momentan bei einer großen deutschen Versicherung und habe davor Bioinformatik studiert. Deswegen denke ich, hier ein wenig mitreden zu können:

- Versicherungen _dürfen_ garnicht nach Gentests fragen. Selbst wenn einer gemacht wurde und der Kunde ihn mitschickt, darf er keine Beachtung finden. Wobei ich keinen Kunden kenne, der so ein Ding schonmal mitgeschickt hätte (:
Versicherungen _dürfen_ (mit Einwilligung des Kunden) Arztberichte anfordern. Da wird aber auch nicht nach Genen gefragt.

- In einer Genetik-Vorlesung ging es um einen sehr unangenehmen Gendefekt, der bis etwa zum 40. Lebensjahr nicht zum Vorschein kommt, danach dafür den Menschen langsam physisch und psychisch zu Matsche macht und ihn letztendlich tötet. Dieser Gendefekt wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit vererbt. 
Jetzt stellte der Professor die Frage, ob wir - hätten wir die Möglichkeit - gerne wüssten, ob wir diesen Defekt hätten. Nur eine Person hat mit &quot;Nein&quot; geantwortet, und ich war es nicht.
Ich wüsste schon gerne, ob ich - so ich denn irgendwann Kinder kriege - denen solch eine Krankheit mitgebe. Ich habe immerhin nicht nur für mich eine Verantwortung, sondern auch für alles, was ich so in die Welt setze. Wüsste ich über meine Veranlagung, diese Krankheit zu bekommen, würde ich einen eventuellen Kinderwunsch noch genauer überdenken. (Dass ich meinen Kindern wahrscheinlich meine Kurzsichtigkeit vererben werde, ist mir übrigens schnuppe. Damit werden sie leben können.)

- Als Möchtegern-Informatikerin ist mir Datenschutz sehr wichtig (viele Informatiker werden hier wissend mit dem Kopf nicken). Dementsprechend angegruselt sehe ich die Möglichkeit, mein Genom von Google durchleuchten zu lassen. Gentests nur für mich und nur für eine Krankheit sind das Eine. Komplette Aufdeckung des Codes für die Allgemeinheit das Andere. 
Dabei sehe ich nichtmal eine große Gefahr für mich, wüsste ich, dass meine Altzheimer-Veranlagung sehr hoch ist. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt - oder wenigstens vorbereitet. Mit erkannten Risiken lässt sich viel einfacher umgehen als mit unerkannten. (Das gilt übrigens auch in der Versicherung.)
Ich sehe eher die Gefahr, dass man nicht mehr bestimmen kann, wer Einblick in die eigene Gendatei nimmt. Stellt euch vor, eure Krankenakte hinge am schwarzen Brett.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich arbeite momentan bei einer großen deutschen Versicherung und habe davor Bioinformatik studiert. Deswegen denke ich, hier ein wenig mitreden zu können:</p>
<p>- Versicherungen _dürfen_ garnicht nach Gentests fragen. Selbst wenn einer gemacht wurde und der Kunde ihn mitschickt, darf er keine Beachtung finden. Wobei ich keinen Kunden kenne, der so ein Ding schonmal mitgeschickt hätte (:<br />
Versicherungen _dürfen_ (mit Einwilligung des Kunden) Arztberichte anfordern. Da wird aber auch nicht nach Genen gefragt.</p>
<p>- In einer Genetik-Vorlesung ging es um einen sehr unangenehmen Gendefekt, der bis etwa zum 40. Lebensjahr nicht zum Vorschein kommt, danach dafür den Menschen langsam physisch und psychisch zu Matsche macht und ihn letztendlich tötet. Dieser Gendefekt wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit vererbt.<br />
Jetzt stellte der Professor die Frage, ob wir &#8211; hätten wir die Möglichkeit &#8211; gerne wüssten, ob wir diesen Defekt hätten. Nur eine Person hat mit &#8220;Nein&#8221; geantwortet, und ich war es nicht.<br />
Ich wüsste schon gerne, ob ich &#8211; so ich denn irgendwann Kinder kriege &#8211; denen solch eine Krankheit mitgebe. Ich habe immerhin nicht nur für mich eine Verantwortung, sondern auch für alles, was ich so in die Welt setze. Wüsste ich über meine Veranlagung, diese Krankheit zu bekommen, würde ich einen eventuellen Kinderwunsch noch genauer überdenken. (Dass ich meinen Kindern wahrscheinlich meine Kurzsichtigkeit vererben werde, ist mir übrigens schnuppe. Damit werden sie leben können.)</p>
<p>- Als Möchtegern-Informatikerin ist mir Datenschutz sehr wichtig (viele Informatiker werden hier wissend mit dem Kopf nicken). Dementsprechend angegruselt sehe ich die Möglichkeit, mein Genom von Google durchleuchten zu lassen. Gentests nur für mich und nur für eine Krankheit sind das Eine. Komplette Aufdeckung des Codes für die Allgemeinheit das Andere.<br />
Dabei sehe ich nichtmal eine große Gefahr für mich, wüsste ich, dass meine Altzheimer-Veranlagung sehr hoch ist. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt &#8211; oder wenigstens vorbereitet. Mit erkannten Risiken lässt sich viel einfacher umgehen als mit unerkannten. (Das gilt übrigens auch in der Versicherung.)<br />
Ich sehe eher die Gefahr, dass man nicht mehr bestimmen kann, wer Einblick in die eigene Gendatei nimmt. Stellt euch vor, eure Krankenakte hinge am schwarzen Brett.</p>
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		<title>By: sebastian</title>
		<link>http://www.behindertenparkplatz.de/cl/2008/01/24/901/comment-page-1/#comment-43665</link>
		<dc:creator>sebastian</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Feb 2008 23:59:46 +0000</pubDate>
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		<description>Sogar größeres Angebot hat eine neue Europeische Firma [gelöscht]!
Die haben bis zum 4x Genaueres Genotipization.

[gelöscht]
&lt;em&gt;Anmerkung: (Eigen)werbung aus diesem Beitrag wurde entfernt. &lt;/em&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sogar größeres Angebot hat eine neue Europeische Firma [gelöscht]!<br />
Die haben bis zum 4x Genaueres Genotipization.</p>
<p>[gelöscht]<br />
<em>Anmerkung: (Eigen)werbung aus diesem Beitrag wurde entfernt. </em></p>
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	<item>
		<title>By: Torsten</title>
		<link>http://www.behindertenparkplatz.de/cl/2008/01/24/901/comment-page-1/#comment-43385</link>
		<dc:creator>Torsten</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Feb 2008 09:04:58 +0000</pubDate>
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		<description>Ich glaube, die Versicherungskonzerne sind gar nicht so interessiert. Wenn sie jedem ein punktgenaues Risiko zuweisen könnten, wären sie schlicht überflüssig. Versicherungen leben vom Nicht-Wissen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube, die Versicherungskonzerne sind gar nicht so interessiert. Wenn sie jedem ein punktgenaues Risiko zuweisen könnten, wären sie schlicht überflüssig. Versicherungen leben vom Nicht-Wissen.</p>
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	<item>
		<title>By: JK</title>
		<link>http://www.behindertenparkplatz.de/cl/2008/01/24/901/comment-page-1/#comment-42864</link>
		<dc:creator>JK</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jan 2008 11:53:34 +0000</pubDate>
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		<description>Hach ja, ich meine NICHT rechnen dürfte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hach ja, ich meine NICHT rechnen dürfte.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: JK</title>
		<link>http://www.behindertenparkplatz.de/cl/2008/01/24/901/comment-page-1/#comment-42863</link>
		<dc:creator>JK</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jan 2008 11:51:47 +0000</pubDate>
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		<description>Nachtrag: Nachdem ich nun die Webseite der Firma angesehen habe, ist das ganze noch weniger akut - imho.
Es werden eine halbe Millionen SNPs, einfache Variationen im Vergleich zum Referenzgenom, untersucht. Zum einen bezweifle ich, dass eine einmalige Analyse verlässliche Daten aufzeigt zum anderen, ist keiner, vor allem kein  Laie, in der Lage diese Daten abschließend auszuwerten. Ich habe also spezielle 225.000 SNPs? So what? In den allermeisten Fällen dürfte a) die Auswirkung unbekannt sein oder b) keine Auswirkung vorhanden sein. Eine abschließende Diagnostik ist allein aus diesen Daten nicht möglich. Zumindest nicht ohne einen extremen Aufwand, der sich derzeit wirtschaftlich (auch nicht für Versicherer) rechnen dürfte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachtrag: Nachdem ich nun die Webseite der Firma angesehen habe, ist das ganze noch weniger akut &#8211; imho.<br />
Es werden eine halbe Millionen SNPs, einfache Variationen im Vergleich zum Referenzgenom, untersucht. Zum einen bezweifle ich, dass eine einmalige Analyse verlässliche Daten aufzeigt zum anderen, ist keiner, vor allem kein  Laie, in der Lage diese Daten abschließend auszuwerten. Ich habe also spezielle 225.000 SNPs? So what? In den allermeisten Fällen dürfte a) die Auswirkung unbekannt sein oder b) keine Auswirkung vorhanden sein. Eine abschließende Diagnostik ist allein aus diesen Daten nicht möglich. Zumindest nicht ohne einen extremen Aufwand, der sich derzeit wirtschaftlich (auch nicht für Versicherer) rechnen dürfte.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: JK</title>
		<link>http://www.behindertenparkplatz.de/cl/2008/01/24/901/comment-page-1/#comment-42862</link>
		<dc:creator>JK</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jan 2008 11:46:17 +0000</pubDate>
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		<description>Ich sehe das ganze, als Naturwissenschaftlerin, nicht ganz so schwarz. Zum einen  ist das menschliche Genom immer noch ein großes Rätsel, man weiß also wie der Code lautet aber in der Mehrheit der Fälle nicht was er bedeutet, und zum anderen finde ich eine Risikoaufklärung - unter Wahrung der persönlichen Rechte - positiv. Gene sind allermeistens nicht schwarz oder weiß. Wenn man also ein bestimmtes Risikogen hat, heißt es noch nicht, dass man Krankheit XY tatsächlich bekommt (es gibt Ausnahmen) - aber man kann versuchen Risikofaktoren in der Umwelt zu vermeiden und prophylaktisch entgegen zu wirken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sehe das ganze, als Naturwissenschaftlerin, nicht ganz so schwarz. Zum einen  ist das menschliche Genom immer noch ein großes Rätsel, man weiß also wie der Code lautet aber in der Mehrheit der Fälle nicht was er bedeutet, und zum anderen finde ich eine Risikoaufklärung &#8211; unter Wahrung der persönlichen Rechte &#8211; positiv. Gene sind allermeistens nicht schwarz oder weiß. Wenn man also ein bestimmtes Risikogen hat, heißt es noch nicht, dass man Krankheit XY tatsächlich bekommt (es gibt Ausnahmen) &#8211; aber man kann versuchen Risikofaktoren in der Umwelt zu vermeiden und prophylaktisch entgegen zu wirken.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: tessy</title>
		<link>http://www.behindertenparkplatz.de/cl/2008/01/24/901/comment-page-1/#comment-42861</link>
		<dc:creator>tessy</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jan 2008 10:55:01 +0000</pubDate>
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		<description>mh, das erinnert mich irgendwie an den Film Gattaca...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>mh, das erinnert mich irgendwie an den Film Gattaca&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: David</title>
		<link>http://www.behindertenparkplatz.de/cl/2008/01/24/901/comment-page-1/#comment-42833</link>
		<dc:creator>David</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jan 2008 20:34:40 +0000</pubDate>
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		<description>@Christiane: Schöner Artikel, Danke dafür. Die Firma kannte ich noch nicht.

@Fabian: Jap, toller Film zum Thema, sehr eindrucksvoll.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Christiane: Schöner Artikel, Danke dafür. Die Firma kannte ich noch nicht.</p>
<p>@Fabian: Jap, toller Film zum Thema, sehr eindrucksvoll.</p>
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