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	<title>Kommentare zu: Heise hat nichts gegen Behinderte &#8211; jedenfalls nichts wirksames</title>
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	<description>Blog von Christiane Link</description>
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		<title>By: Presse- und Persönlichkeitsrechte: Privatsphäre ist nur eine Frage des Geldes &#171; Notizen aus der Neidbranche</title>
		<link>http://www.behindertenparkplatz.de/cl/2007/04/11/770/comment-page-1/#comment-97858</link>
		<dc:creator>Presse- und Persönlichkeitsrechte: Privatsphäre ist nur eine Frage des Geldes &#171; Notizen aus der Neidbranche</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 05:17:49 +0000</pubDate>
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		<description>[...] sich die Deutschen so über ihren Innenminister Wolfgang Schäuble aufregen und dabei ständig fragwürdige Witze über Rollstuhlfahrer vom Stapel lassen, statt in der Sache zu diskutieren, wieso die Journalisten ausgerechnet da den [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="background-color: #D9E5FF; line-height:1.5em; margin-left: -2em; padding: 1em 1em 1em 2em;">
<p>[...] sich die Deutschen so über ihren Innenminister Wolfgang Schäuble aufregen und dabei ständig fragwürdige Witze über Rollstuhlfahrer vom Stapel lassen, statt in der Sache zu diskutieren, wieso die Journalisten ausgerechnet da den [...]</p>
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	<item>
		<title>By: tsts</title>
		<link>http://www.behindertenparkplatz.de/cl/2007/04/11/770/comment-page-1/#comment-88243</link>
		<dc:creator>tsts</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 May 2009 10:13:31 +0000</pubDate>
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		<description>ts, ts, ts,

auch behinderte können schlechte menschen, arschlöcher, idioten sein.

die behinderung an sich macht niemanden unangreifbar oder zum besseren menschen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ts, ts, ts,</p>
<p>auch behinderte können schlechte menschen, arschlöcher, idioten sein.</p>
<p>die behinderung an sich macht niemanden unangreifbar oder zum besseren menschen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Wilfred</title>
		<link>http://www.behindertenparkplatz.de/cl/2007/04/11/770/comment-page-1/#comment-82410</link>
		<dc:creator>Wilfred</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Nov 2008 10:11:02 +0000</pubDate>
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		<description>Er ist und bleibt trotzdem eine bedrohliche Gefahr, für die Rechte der Bürger, für das deutsche Grundrecht und nicht zu letzt für die Demokratie.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Er ist und bleibt trotzdem eine bedrohliche Gefahr, für die Rechte der Bürger, für das deutsche Grundrecht und nicht zu letzt für die Demokratie.</p>
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		<title>By: David</title>
		<link>http://www.behindertenparkplatz.de/cl/2007/04/11/770/comment-page-1/#comment-29433</link>
		<dc:creator>David</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Apr 2007 11:16:39 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Christiane, liebe Vorschreiber:

Ich stimme euch zu, dass der Telepolis-Artikel ziemlich unpassend ist. Über ein eventuelles Trauma zu spekulieren, mag gerade noch tragbar sein. Schäuble ist ein wichtiger Entscheidungsträger, und die Frage, ob ein Politiker aufgrund von Erlebnissen in seiner Vergangenheit zu seinem Amt fähig ist oder nicht, muss erlaubt sein, sofern dies respektvoll und fundiert geschieht. Die Textpassage über Schäuble&#039;s Intimsphäre ist dumm, gar keine Frage, das ist einfach kein Thema, über das irgendwer zu diskutieren hat. 

Whitehaven kann ich mich natürlich nicht anschließen - den politischen Gegner mit allen Mitteln fertigmachen, wo kämen wir denn da hin? Genau das, wenn auch an einer anderen Front, wird ja Schäuble vorgeworfen.

Andererseits erwarte ich mir auch von euch, die ihr euch über Verallgemeinerungen und Diskriminierungen gegen Behinderte aufregt, mehr Differenzierung. Nicht jeder blickt auf &quot;Rollis&quot; herab, nicht jeder glaubt, &quot;Behindis&quot; könnten als Menschen zweiter Klasse behandelt werden. 

Noch ein Wort zum Schluss: Meiner Erfahrung nach sind viele Vorurteile und Meinungen &quot;gegen&quot; Behinderte keineswegs böswillig oder abschätzig gemeint. Viele Menschen haben schlicht und einfach keine Erfahrung im Umgang mit Behinderungen, können sich das Leben mit einer solchen nicht vorstellen und haben dadurch verständlicherweise gewisse Ängste, bzw. sind unsicher und ungelenk, weil sie einen behinderten Mitmenschen nicht vor den Kopf stoßen wollen. Dagegen hilft meiner Meinung nach nur Verständnis und Aufklärung, nicht aber das Draufhauen mit der Moralkeule mit Diskriminierungsnägeln.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Christiane, liebe Vorschreiber:</p>
<p>Ich stimme euch zu, dass der Telepolis-Artikel ziemlich unpassend ist. Über ein eventuelles Trauma zu spekulieren, mag gerade noch tragbar sein. Schäuble ist ein wichtiger Entscheidungsträger, und die Frage, ob ein Politiker aufgrund von Erlebnissen in seiner Vergangenheit zu seinem Amt fähig ist oder nicht, muss erlaubt sein, sofern dies respektvoll und fundiert geschieht. Die Textpassage über Schäuble&#8217;s Intimsphäre ist dumm, gar keine Frage, das ist einfach kein Thema, über das irgendwer zu diskutieren hat. </p>
<p>Whitehaven kann ich mich natürlich nicht anschließen &#8211; den politischen Gegner mit allen Mitteln fertigmachen, wo kämen wir denn da hin? Genau das, wenn auch an einer anderen Front, wird ja Schäuble vorgeworfen.</p>
<p>Andererseits erwarte ich mir auch von euch, die ihr euch über Verallgemeinerungen und Diskriminierungen gegen Behinderte aufregt, mehr Differenzierung. Nicht jeder blickt auf &#8220;Rollis&#8221; herab, nicht jeder glaubt, &#8220;Behindis&#8221; könnten als Menschen zweiter Klasse behandelt werden. </p>
<p>Noch ein Wort zum Schluss: Meiner Erfahrung nach sind viele Vorurteile und Meinungen &#8220;gegen&#8221; Behinderte keineswegs böswillig oder abschätzig gemeint. Viele Menschen haben schlicht und einfach keine Erfahrung im Umgang mit Behinderungen, können sich das Leben mit einer solchen nicht vorstellen und haben dadurch verständlicherweise gewisse Ängste, bzw. sind unsicher und ungelenk, weil sie einen behinderten Mitmenschen nicht vor den Kopf stoßen wollen. Dagegen hilft meiner Meinung nach nur Verständnis und Aufklärung, nicht aber das Draufhauen mit der Moralkeule mit Diskriminierungsnägeln.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Jens Bertrams</title>
		<link>http://www.behindertenparkplatz.de/cl/2007/04/11/770/comment-page-1/#comment-29254</link>
		<dc:creator>Jens Bertrams</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Apr 2007 21:40:48 +0000</pubDate>
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		<description>Eine interessante und vielschichtige Debatte. Ich habe mir den TP-Artikel und deinen Brief, liebe Christiane, gut durchgelesen, und irgendwie ist meine Antwort &quot;teils teils&quot;.

Es stimmt: Schäubles Privatleben gehörte nicht in den Artikel, und die Aussagen darüber sind von Nichtwissen geprägt. Ich nehme auch an, dass deine Kritik am geözeigten Photo korrekt ist, ich sehe es nicht und vertraue da einfach mal deiner Urteilsfähigkeit. Aber ehrlich gesagt, den Rest deiner Kritik an diesem Artikel kann ich nicht ganz nachvollziehen. Es ist eine Meinung, und in diesem Lande herrscht Meinungsfreiheit, solange niemand beleidigt wird, dass der Autor sagt: Könnte doch sein, dass Schäuble unter PTBS leidet, immerhin gab es ja das Attentat, und es gibt immerhin eine 18-prozentige Wahrscheinlichkeit dafür. Anders würde es schwerer fallen, die Äußerungen des Herrn zu verstehen. Das ist eine Meinung, und die an sich ist nicht abwertend. Ich könnte mir vorstellen, dass er damit recht hat. Warum sollte das einem Innenminister nicht passieren können? Du sprachst über andere Querschnittgelähmte Menschen. Die sind aber nicht per Schusswaffe verletzt worden, oder in den seltensten Fällen. Wenn ein Innenminister öffentlich sagt, dass er das Grundgesetz als eine &quot;lästige Fessel&quot; empfindet, ein Mann also, der auf dasselbe Grundgesetz vereidigt ist, dann muss mit ihm irgendetwas nicht stimmen, oder?

Natürlich ist die Meinung des Autors spekulativ, und ich betone noch einmal, dass ich die Äußerungen über Schäubles Privatleben unmöglich finde. - Aber die Vermutung, es könnte sich bei seinem Verhalten um eine PTBS handeln, würde ich nicht als Diskriminierung begreifen. Zumindest so lange nicht, als damit nicht die Forderung erhoben wird, dass &quot;solche Menschen&quot; nicht das Recht haben sollen, in unserem Land politisch tätig zu werden. Ganz egal, warum Schäuble seine Meinung hat, er hat sie und wir müssen dagegen vorgehen, zumindest wenn wir anderer Ansicht sind. Abe wir begeben uns auf einen Nebenkriegsschauplatz, wenn wir uns über Diskriminierung streiten. Ich halte nur begrenzt etwas von politischer Korrektheit und finde sie da unangebracht, wo sie zum Schutz nicht schutzwürdiger Interessen und Handlungsweisen führt. Schäubles Handeln ist nicht schutzwürdig. Offenbar hat sich nach Aussagen von Menschen, die ihn kennen, sein Verhalten nach dem anschlag geändert. Das muss man sagen dürfen, ohne eine Lobby auf den Plan zu rufen, die schwer mit abweichenden Meinungen umgehen kann. Behinderte Menschen sind nicht per se überempfindlich, aber es gibt eine Tendenz, auch dort eine Diskriminierung zu sehen, wo sie nicht intendiert ist. Ich kenne Verbandsvertreter, die sich da hervor tun. Wir sollten uns dem nicht anschließen. Wir sollten kritisieren, was kritikwürdig ist. Für mich sind das die unhaltbaren Aussagen über Schäubles Sexualität und die Alltagsverrichtungen. Für mich ist das die von dir zitierte Scharping-Äußerung. Aber eine mögliche - vom Autor auch nicht als unbedingt richtig bezeichnete - Erklärung für Schäubles Radikalität, die nichts mit seiner Behinderung, sondern mit einem speziellen Lebensereignis zu tun hat, ist für mich persönlich als solches nicht kritikwürdig, zumal ich zwar Spekulationen, aber keine Herabsetzungen finden konnte.

Danke für eure Aufmerksamkeit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine interessante und vielschichtige Debatte. Ich habe mir den TP-Artikel und deinen Brief, liebe Christiane, gut durchgelesen, und irgendwie ist meine Antwort &#8220;teils teils&#8221;.</p>
<p>Es stimmt: Schäubles Privatleben gehörte nicht in den Artikel, und die Aussagen darüber sind von Nichtwissen geprägt. Ich nehme auch an, dass deine Kritik am geözeigten Photo korrekt ist, ich sehe es nicht und vertraue da einfach mal deiner Urteilsfähigkeit. Aber ehrlich gesagt, den Rest deiner Kritik an diesem Artikel kann ich nicht ganz nachvollziehen. Es ist eine Meinung, und in diesem Lande herrscht Meinungsfreiheit, solange niemand beleidigt wird, dass der Autor sagt: Könnte doch sein, dass Schäuble unter PTBS leidet, immerhin gab es ja das Attentat, und es gibt immerhin eine 18-prozentige Wahrscheinlichkeit dafür. Anders würde es schwerer fallen, die Äußerungen des Herrn zu verstehen. Das ist eine Meinung, und die an sich ist nicht abwertend. Ich könnte mir vorstellen, dass er damit recht hat. Warum sollte das einem Innenminister nicht passieren können? Du sprachst über andere Querschnittgelähmte Menschen. Die sind aber nicht per Schusswaffe verletzt worden, oder in den seltensten Fällen. Wenn ein Innenminister öffentlich sagt, dass er das Grundgesetz als eine &#8220;lästige Fessel&#8221; empfindet, ein Mann also, der auf dasselbe Grundgesetz vereidigt ist, dann muss mit ihm irgendetwas nicht stimmen, oder?</p>
<p>Natürlich ist die Meinung des Autors spekulativ, und ich betone noch einmal, dass ich die Äußerungen über Schäubles Privatleben unmöglich finde. &#8211; Aber die Vermutung, es könnte sich bei seinem Verhalten um eine PTBS handeln, würde ich nicht als Diskriminierung begreifen. Zumindest so lange nicht, als damit nicht die Forderung erhoben wird, dass &#8220;solche Menschen&#8221; nicht das Recht haben sollen, in unserem Land politisch tätig zu werden. Ganz egal, warum Schäuble seine Meinung hat, er hat sie und wir müssen dagegen vorgehen, zumindest wenn wir anderer Ansicht sind. Abe wir begeben uns auf einen Nebenkriegsschauplatz, wenn wir uns über Diskriminierung streiten. Ich halte nur begrenzt etwas von politischer Korrektheit und finde sie da unangebracht, wo sie zum Schutz nicht schutzwürdiger Interessen und Handlungsweisen führt. Schäubles Handeln ist nicht schutzwürdig. Offenbar hat sich nach Aussagen von Menschen, die ihn kennen, sein Verhalten nach dem anschlag geändert. Das muss man sagen dürfen, ohne eine Lobby auf den Plan zu rufen, die schwer mit abweichenden Meinungen umgehen kann. Behinderte Menschen sind nicht per se überempfindlich, aber es gibt eine Tendenz, auch dort eine Diskriminierung zu sehen, wo sie nicht intendiert ist. Ich kenne Verbandsvertreter, die sich da hervor tun. Wir sollten uns dem nicht anschließen. Wir sollten kritisieren, was kritikwürdig ist. Für mich sind das die unhaltbaren Aussagen über Schäubles Sexualität und die Alltagsverrichtungen. Für mich ist das die von dir zitierte Scharping-Äußerung. Aber eine mögliche &#8211; vom Autor auch nicht als unbedingt richtig bezeichnete &#8211; Erklärung für Schäubles Radikalität, die nichts mit seiner Behinderung, sondern mit einem speziellen Lebensereignis zu tun hat, ist für mich persönlich als solches nicht kritikwürdig, zumal ich zwar Spekulationen, aber keine Herabsetzungen finden konnte.</p>
<p>Danke für eure Aufmerksamkeit.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Libertär</title>
		<link>http://www.behindertenparkplatz.de/cl/2007/04/11/770/comment-page-1/#comment-29247</link>
		<dc:creator>Libertär</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Apr 2007 15:31:03 +0000</pubDate>
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		<description>Hmm.
Also die Kritik der Blogbetreiberin kann ich größtenteils nachvollziehen. Die Frage, ob und wie Wolfgang Schäuble nach seinen privaten Lebensalltag gestaltet, IST unangemessen. Die Kritik an diesen Teilen des Artikels teile ich.

Die Frage aber, welches Motiv, welches Gesellschaftsverständnis, welcher Sicherheitsbegriff im Kopf des Menschen wirken, der von Amts wegen die Sicherheit in der Bundesrepublik Deutschland zu betreuen hat, ist legitim. Klar, diese Frage sollte immer und überall im sinne einer modernen Demokrateie gestellt werden. Wenn aber ein Politiker die Speerspitze einer Bewegung bildet, die unseren zur Zeit geltenden RECHTSSTAAT-begriff zu einem Drehbuch für &quot;Minority Report -the early days&quot; umstülpt, möchte ich shcon gerne wissen, was im cerebralen Diskursraum eines BUndesinnenministers vorgeht.

EINES ist natürlich ebenso spannend wie ungeklärt: Welche politische Sozialisation haben die anderen Rechtsaußen-Politiker? Welche Sachargumente können Beckstein, Schily und andere vorbringen, um ihre Politik zu legitimieren? 
Sind diese Argumente sachlich-rational begründet, oder haben diese Amtsinhaber ihrer Studienzeit ein unangenehmes Erlebnis mit einem ungeduschten linksliberalem Kommilitonen gehabt?

Und um ehrlich zu sein: im besagten Telepolis-Artikel habe ich zwar bei der Erwähnung des Privatlebens des Herrn Schäuble die Stirn gerunzelt - es dann aber schnell vergessen, weil ich die These, das seine Politik von einem &quot;Anti-Stockholm-Syndrom&quot; gesteuert wird, durchaus ebenso nachvollziehbar und erschreckend finde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hmm.<br />
Also die Kritik der Blogbetreiberin kann ich größtenteils nachvollziehen. Die Frage, ob und wie Wolfgang Schäuble nach seinen privaten Lebensalltag gestaltet, IST unangemessen. Die Kritik an diesen Teilen des Artikels teile ich.</p>
<p>Die Frage aber, welches Motiv, welches Gesellschaftsverständnis, welcher Sicherheitsbegriff im Kopf des Menschen wirken, der von Amts wegen die Sicherheit in der Bundesrepublik Deutschland zu betreuen hat, ist legitim. Klar, diese Frage sollte immer und überall im sinne einer modernen Demokrateie gestellt werden. Wenn aber ein Politiker die Speerspitze einer Bewegung bildet, die unseren zur Zeit geltenden RECHTSSTAAT-begriff zu einem Drehbuch für &#8220;Minority Report -the early days&#8221; umstülpt, möchte ich shcon gerne wissen, was im cerebralen Diskursraum eines BUndesinnenministers vorgeht.</p>
<p>EINES ist natürlich ebenso spannend wie ungeklärt: Welche politische Sozialisation haben die anderen Rechtsaußen-Politiker? Welche Sachargumente können Beckstein, Schily und andere vorbringen, um ihre Politik zu legitimieren?<br />
Sind diese Argumente sachlich-rational begründet, oder haben diese Amtsinhaber ihrer Studienzeit ein unangenehmes Erlebnis mit einem ungeduschten linksliberalem Kommilitonen gehabt?</p>
<p>Und um ehrlich zu sein: im besagten Telepolis-Artikel habe ich zwar bei der Erwähnung des Privatlebens des Herrn Schäuble die Stirn gerunzelt &#8211; es dann aber schnell vergessen, weil ich die These, das seine Politik von einem &#8220;Anti-Stockholm-Syndrom&#8221; gesteuert wird, durchaus ebenso nachvollziehbar und erschreckend finde.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Christiane</title>
		<link>http://www.behindertenparkplatz.de/cl/2007/04/11/770/comment-page-1/#comment-29234</link>
		<dc:creator>Christiane</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Apr 2007 22:05:41 +0000</pubDate>
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		<description>@Christian
Ich glaube, dass der Autor sich klassischen Vorurteilen bedient, wenn er gegen Schäuble argumentiert. Das ist diskriminierend. Ich wehre mich gegen die Diskriminierung behinderter Menschen, genauso wie ich Diskriminierung gegenüber anderen Minderheiten verurteile. Dass Medien (auch ein Artikel bei Telepolis) Einfluss auf die Gesellschaft haben, habe nicht ich mir ausgedacht, sondern das ist einfach so. Wenn behinderte Menschen in den Medien in einer bestimmten Weise dargestellt werden, hat das mehr oder weniger Einfluss auf mein Leben und das Leben anderer behinderter Menschen. Nicht immer unmittelbar, aber langfristig. Ein Beispiel aus einem anderen Bereich: Wenn im Fernsehen an prominenter Stelle über angebliche Heilerfolge bei Querschnittgelähmten gesprochen wird, sprechen mich Leute darauf an.

Die Gegner von Schäubles Politik, die auf das Attentat und die Behinderung abstellen, schaden ihrer eigenen Sache meines Erachtens. Denn sie erwecken den Eindruck, dass es keine besseren Argumente gegen die Politik Schäubles gebe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Christian<br />
Ich glaube, dass der Autor sich klassischen Vorurteilen bedient, wenn er gegen Schäuble argumentiert. Das ist diskriminierend. Ich wehre mich gegen die Diskriminierung behinderter Menschen, genauso wie ich Diskriminierung gegenüber anderen Minderheiten verurteile. Dass Medien (auch ein Artikel bei Telepolis) Einfluss auf die Gesellschaft haben, habe nicht ich mir ausgedacht, sondern das ist einfach so. Wenn behinderte Menschen in den Medien in einer bestimmten Weise dargestellt werden, hat das mehr oder weniger Einfluss auf mein Leben und das Leben anderer behinderter Menschen. Nicht immer unmittelbar, aber langfristig. Ein Beispiel aus einem anderen Bereich: Wenn im Fernsehen an prominenter Stelle über angebliche Heilerfolge bei Querschnittgelähmten gesprochen wird, sprechen mich Leute darauf an.</p>
<p>Die Gegner von Schäubles Politik, die auf das Attentat und die Behinderung abstellen, schaden ihrer eigenen Sache meines Erachtens. Denn sie erwecken den Eindruck, dass es keine besseren Argumente gegen die Politik Schäubles gebe.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Christian</title>
		<link>http://www.behindertenparkplatz.de/cl/2007/04/11/770/comment-page-1/#comment-29220</link>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Apr 2007 14:06:22 +0000</pubDate>
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		<description>Was bitte geht denn hier ab? 

Du projizierst Scharpings allgemeine Aussage (s.o.) mit einer „Analyse“ über Schäubles Gesundheitszustand auf die Allgemeinheit (bzw. auf dich?)?

Das klingt für mich eher nach einem &quot;ich muss mich wehren - um jeden Preis&quot; also nach einem Problem mit deinem Selbstwertgefühl. Verdammt, über was reden wir denn hier bitte? Es geht darum, dass Schäuble als deutscher Bundesinnenminister nun mal tagtäglich von Bedrohung, Terror, abstrakten Gefährdungsräumen faselt und mit dieser Polemisierung nicht nur Angst in der Bevölkerung schürt sondern diese Angst auch noch dazu nutzt um seine &quot;Anti-Terror&quot; Kataloge (siehe ebenfalls heise.de/spiegel.de) zu verkaufen.  
Es geht hier aber ganz bestimmt nicht darum, dass die persönliche Meinung von Mühlbauer bezogen auf Schäuble auf viele Personen - unter anderem dich - abfärbt. Ich unterstelle dir auch nicht, dass du dir einen Schwachsinn wie den Präventivstaat ausdenkst und das durch Bundesrat und Bundestag boxt.

Du redest von Fakten - also los: wo ist denn in dem von dir genannten Artikel bitte die Stelle bei der Mühlbauer über deinen Gesundheitszustand reflektiert? Fakten schaffen heißt für mich nicht, sich Verallgemeinerungen auszudenken.

Was Mühlbauer über Schäuble schreibt, mag die Meinung eines Einzelnen sein, die muss niemand teilen. Aber man muss sich auch nicht den Schuh anziehen, von anderen auf sich zu schließen.

Und hört mir bitte auf mit Verallgemeinerungen wie „so ist das Bild unserer Gesellschaft&quot;. Oh was sind wir doch alle moralisch versaut von Medien, Killerspielen, Terrorangst, Internet, WTF.

Dorothea oben bringt es auf die Spitze: &quot;Und damit OPFER. Immer.&quot; - Zu meinem Gesundheitszustand: meine Galle lief gerade über, als ich das gelesen habe. Glaubt ihr _ernsthaft_, es würde auch nur ein Hahn nach ihm krähen, wenn er nicht berühmt (nein das Wort impliziert Bewunderung und das trifft es hier _nicht_) - bekannt wäre? Lebt er sein Leben wie ein Durchschnittsbürger (wie z.B. ich von mir behaupte einer zu sein) glaube ich nicht das heise.de, spiegel.de und andere zitierte Medien sich so auf ihn einschießen würden.

Wenn euch etwas nicht passt, dann lasst bitte die Kirche im Dorf und setzt euch mit der Thematik auseinander (vermisse ich übrigens in deinem Blog-Eintrag!) 

Anlass für diesen Artikel waren schließlich ganz andere Dinge - und nicht die Tatsache das er im Rollstuhl sitzt oder gerne Grünkernbratlinge in der Bundestagskantine verdrückt.

just my 2 cents.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was bitte geht denn hier ab? </p>
<p>Du projizierst Scharpings allgemeine Aussage (s.o.) mit einer „Analyse“ über Schäubles Gesundheitszustand auf die Allgemeinheit (bzw. auf dich?)?</p>
<p>Das klingt für mich eher nach einem &#8220;ich muss mich wehren &#8211; um jeden Preis&#8221; also nach einem Problem mit deinem Selbstwertgefühl. Verdammt, über was reden wir denn hier bitte? Es geht darum, dass Schäuble als deutscher Bundesinnenminister nun mal tagtäglich von Bedrohung, Terror, abstrakten Gefährdungsräumen faselt und mit dieser Polemisierung nicht nur Angst in der Bevölkerung schürt sondern diese Angst auch noch dazu nutzt um seine &#8220;Anti-Terror&#8221; Kataloge (siehe ebenfalls heise.de/spiegel.de) zu verkaufen.<br />
Es geht hier aber ganz bestimmt nicht darum, dass die persönliche Meinung von Mühlbauer bezogen auf Schäuble auf viele Personen &#8211; unter anderem dich &#8211; abfärbt. Ich unterstelle dir auch nicht, dass du dir einen Schwachsinn wie den Präventivstaat ausdenkst und das durch Bundesrat und Bundestag boxt.</p>
<p>Du redest von Fakten &#8211; also los: wo ist denn in dem von dir genannten Artikel bitte die Stelle bei der Mühlbauer über deinen Gesundheitszustand reflektiert? Fakten schaffen heißt für mich nicht, sich Verallgemeinerungen auszudenken.</p>
<p>Was Mühlbauer über Schäuble schreibt, mag die Meinung eines Einzelnen sein, die muss niemand teilen. Aber man muss sich auch nicht den Schuh anziehen, von anderen auf sich zu schließen.</p>
<p>Und hört mir bitte auf mit Verallgemeinerungen wie „so ist das Bild unserer Gesellschaft&#8221;. Oh was sind wir doch alle moralisch versaut von Medien, Killerspielen, Terrorangst, Internet, WTF.</p>
<p>Dorothea oben bringt es auf die Spitze: &#8220;Und damit OPFER. Immer.&#8221; &#8211; Zu meinem Gesundheitszustand: meine Galle lief gerade über, als ich das gelesen habe. Glaubt ihr _ernsthaft_, es würde auch nur ein Hahn nach ihm krähen, wenn er nicht berühmt (nein das Wort impliziert Bewunderung und das trifft es hier _nicht_) &#8211; bekannt wäre? Lebt er sein Leben wie ein Durchschnittsbürger (wie z.B. ich von mir behaupte einer zu sein) glaube ich nicht das heise.de, spiegel.de und andere zitierte Medien sich so auf ihn einschießen würden.</p>
<p>Wenn euch etwas nicht passt, dann lasst bitte die Kirche im Dorf und setzt euch mit der Thematik auseinander (vermisse ich übrigens in deinem Blog-Eintrag!) </p>
<p>Anlass für diesen Artikel waren schließlich ganz andere Dinge &#8211; und nicht die Tatsache das er im Rollstuhl sitzt oder gerne Grünkernbratlinge in der Bundestagskantine verdrückt.</p>
<p>just my 2 cents.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Martin</title>
		<link>http://www.behindertenparkplatz.de/cl/2007/04/11/770/comment-page-1/#comment-29218</link>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Apr 2007 10:54:21 +0000</pubDate>
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		<description>Den Artikel hier kann ich nur unterschreiben, diese persönlichen Angriffe die auf einen vermeintlichen Geisteszustand abzielen sind geschmacklos und dienen der Sache überhaupt nicht.

WhiteHaven: was für ein Unsinn! Wäre es für dich auch ok, Homosexuelle zu verunglimpfen? Oder die &#039;raffgierigen Juden&#039;? Hauptsache es passt in dein Argument? Der Zweck heiligt die Mittel? Gott bewahre uns vor Leuten wie dir!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Den Artikel hier kann ich nur unterschreiben, diese persönlichen Angriffe die auf einen vermeintlichen Geisteszustand abzielen sind geschmacklos und dienen der Sache überhaupt nicht.</p>
<p>WhiteHaven: was für ein Unsinn! Wäre es für dich auch ok, Homosexuelle zu verunglimpfen? Oder die &#8216;raffgierigen Juden&#8217;? Hauptsache es passt in dein Argument? Der Zweck heiligt die Mittel? Gott bewahre uns vor Leuten wie dir!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: WhiteHaven</title>
		<link>http://www.behindertenparkplatz.de/cl/2007/04/11/770/comment-page-1/#comment-29204</link>
		<dc:creator>WhiteHaven</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Apr 2007 16:21:38 +0000</pubDate>
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		<description>Leute, ich sehe Schäuble als meinen politischen Gegner, und da nutze ich jede &quot;erdenkliche &quot; und &quot;vermeintliche &quot; Schwäche aus um ihn zu treffen, zu schwächen...ist doch logo! Gebe es einen prominenten Gegner Schäubles der/die im Rollstuhl sitzen würde...ich würde ihn/sie in den Himmel loben mit seiner/ihrer Behinderung...Aber es geht darum Schäubles Gesetzesvorschläge zu verhindern und da muss man nicht gutmenschmäßig vorgehen...tut die andere Seite ja auch nicht! 
In diesem Sinne
WhiteHaven</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Leute, ich sehe Schäuble als meinen politischen Gegner, und da nutze ich jede &#8220;erdenkliche &#8221; und &#8220;vermeintliche &#8221; Schwäche aus um ihn zu treffen, zu schwächen&#8230;ist doch logo! Gebe es einen prominenten Gegner Schäubles der/die im Rollstuhl sitzen würde&#8230;ich würde ihn/sie in den Himmel loben mit seiner/ihrer Behinderung&#8230;Aber es geht darum Schäubles Gesetzesvorschläge zu verhindern und da muss man nicht gutmenschmäßig vorgehen&#8230;tut die andere Seite ja auch nicht!<br />
In diesem Sinne<br />
WhiteHaven</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

