“Die Partnerschaft hat keinen Einfluss”
“Die Partnerschaft hat keinen Einfluss”, sagt die Aktion Mensch. kobinet schreibt es und ich denk mir meinen Teil.
“Die Partnerschaft hat keinen Einfluss”, sagt die Aktion Mensch. kobinet schreibt es und ich denk mir meinen Teil.
Der behindertenpolitische Sprecher der CDU-Bundestagsfraktion, Hubert Hüppe, ist der Meinung, dass Menschen mit Behinderungen im zivilrechtlichen Bereich des Antidiskriminierungsgesetzes (ADG) nicht ausgeschlossen werden dürfen. Damit ist er die Opposition in der Opposition. Schön, dass es das noch gibt.
(via kobinet)
Ein Engländer ist verhaftet worden, weil er mit dem Text-Browser Lynx bei einer Tsunami-Spendenaktion spenden wollte. Der kompetente Administrator dachte, der Mann sei ein Hacker. Ihm kam der Eintrag im Logfile des Servers verdächtig vor und rief die Polizei.
(via The Blog that never sleeps und Boing Boing)
Und bei einer Online-Umfrage von OTX erscheint folgender Text:
“ES TUT UNS LEID
Vielen Dank für Ihre Bereitschaft, an einer Online-Umfrage teilzunehmen.
Leider ist die Teilnahme an der Umfrage an gewisse technische Voraussetzungen gebunden.
Beispiele:
- Sie müssen mit Internet Explorer 5.0 oder höher bzw. AOL Version 6.0 oder höher ausgestattet sein.
- Das Betriebssystem ist inkompatibel (Sie brauchen Windows 98/ME/2000/XP).
- Sie haben sich aus anderen technischen Gründen nicht qualifiziert.
Wir hoffem, dass Sie an zukünftigen Umfragen teilnehmen werden.”
Ich habe wenig Hoffnung, dass ich an zukünftigen Umfragen teilnehme.
Anruferin: Guten Tag. Ich interessiere mich für die Wohnung in W. Können Sie mir sagen, ob die Wohnung barrierefrei ist?
Maklerin: Warum wollen Sie denn das wissen?
Anruferin: Unsere Tochter ist Rollstuhlfahrerin und lebt in Hamburg. Aber ich möchte, dass sie die Wohnung nutzen kann, wenn sie hier in der Region ist.
Maklerin: Die Wohnung ist hervorragend für Behinderte geeignet.
Anruferin: Inwiefern?
Maklerin: Der Balkon geht zur Straße raus. Da kann ihre Tochter den Autos nachgucken.
Als mir meine Mutter von diesem Telefonat erzählte, habe ich Tränen gelacht. Autos gucken – ein neues Hobby für mich erscheint am Horizont. Dass ich da nicht vorher drauf gekommen bin…
Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung schrieb sehr treffend über das Medien-Mobbing, das Rudolph Moshammer nach seinem Tod erfährt. Und auch der Lesben- und Schwulenverband kritisiert zu recht, dass vom Mord im “Homosexuellen-Milieu” die Rede ist.
Nun gab es in Österreich einen Mordversuch. Und prompt haben die Medien ein neues Milieu entdeckt: Das Gehörlosen-Milieu. Die österreichische Presseagentur APA schreibt: “Mit langjährigen Haftstrafen für die beiden Angeklagten ist am Freitagnachmittag im Wiener Landesgericht der Prozess um einen versuchten Mord im Gehörlosen-Milieu zu Ende gegangen.” Eine leicht abgewandelte Version des Textes gibt es noch bei Vienna Online.
Wenn ich mal ermordet werden sollte – was ich mir natürlich nicht wünsche – in welchem Milieu ist dann der Mord passiert? Im Frauen-Milieu? Im Rollstuhlfahrer-Milieu? Im Heterosexuellen-Milieu? Oder gibt es sogar ein Journalisten-Milieu?
Nein, Paradontosebehandlungen sind nicht schön. Das konnte ich heute live und in Farbe und vor allem am eigenen Leib erfahren. :-(
Nein, ich möchte jetzt nicht behaupten, dass alle Zahnärzte Sadisten sind…
Die Bundestagsdebatte zum geplanten Antidiskriminierungsgesetz hat heute in Medien einen gewaltigen Nachhall erfahren. Die CDU/CSU und die Wirtschaftsverbände befürchten den Untergang des Abendlandes. Von Standortnachteilen, Klageflut, Bürokratismus etc. ist die Rede.
Ich halte diese Ängste für völlig übertrieben. Ich bin für ein Antidiskriminierungsgesetz,
Ich könnte die Liste endlos verlängern. Wer gegen ein Antidiskriminierungsgesetz ist, verwehrt mir die Grundvoraussetzungen für eine gleichberechtigte Teilhabe. Bislang habe ich gegen oben genannte Diskriminierer keinerlei Handhabe. Und das muss sich ändern. Es muss einfach teuer werden, behinderte und andere Menschen zu diskriminieren. Denn letztendlich ist es mir egal, ob mir der Kinobesitzer eine Kinokarte aus Überzeugung verkauft oder weil er gesetzlich dazu verpflichtet ist. Hauptsache ist, ich kann den Film sehen.
Nach den merkwürdigen Sicherheitsmassnahmen und einem originellen Beschwerdeschreiben hat sich American Airlines erstmals zu Wort gemeldet. Natürlich haben sich alle ihre Mitarbeiter ganz korrekt verhalten – nur der Fluggast selbstverständlich nicht.
Sieben Fragen zum Thema “Umziehen” von cult7:
1. Wie oft in Deinem Leben bist Du bereits umgezogen?
Oh, jetzt muss ich zählen…. Acht Mal, also durchschnittlich fast alle vier Jahre.
2. Aus welchem Grund bist zu zuletzt umgezogen?
Uns hat das Wohnumfeld nicht mehr gefallen und das Bad war zu klein.
3. Wohin würdest Du als nächstes gern ziehen?
Ins Warme oder auch gerne nach Berlin.
4. …und in welche Stadt würdest Du nicht (wieder) ziehen?
In jede unter 200 000 Einwohner.
5. Welcher Umzugstyp bist Du? Schon Monate vorher packen, oder alles in letzter Sekunde?
Teils teils. Wenn ich weiß, dass ich umziehe, fange ich aus Vorfreude schon früh an zu packen. Manches landet aber auch erst am letzten Tag im Karton.
6. Mit welchen Gefühlen eroberst Du nach einem Umzug Deine neue Stadt und Nachbarschaft?
Immer mit einem guten. Ich liebe es neue Städte und Regionen kennenzulernen.
7. Glaubst Du, dass der erste Traum im neuen Heim wirklich in Erfüllung gehen wird?
Nein. Ich bin nicht abergläubisch.