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Barrierefrei fotografieren

Ich habe zum Geburtstag eine Canon-Kamera geschenkt bekommen. Bei der Kamera lag eine Postkarte, mit der man Informationen zu Fotokursen speziell für meine Kamera anfordern konnte. Das habe ich getan und hatte heute das Seminarprogramm im Briefkasten. Und ich werde sicherlich einen der Kurse buchen.

Das Unternehmen hat zu jedem Kurs Informationen zur Barrierefreiheit in ihren Katalog gedruckt. Und ein Accessibility-Statement am Anfang des Heftes gibt es auch. Dort steht unter anderem, dass behinderte Menschen eine kostenlose Begleitperson mitbringen können. Ich habe so etwas bei einem Seminaranbieter noch nie gesehen.

Behinderte Menschen werden hier von vielen Unternehmen als attraktive Kundengruppe angesehen. Und wer diese Kundengruppe gewinnen will, der druckt auch Angaben zur Barrierefreiheit in den Katalog. Und es will nicht in meinen Kopf hinein, warum das in Deutschland so wenige Anbieter machen. Es kostet ja nichts, ist aber eine gute Werbung für das Unternehmen. Und es erleichtert wirklich meinen Alltag. Es gibt hier so viele Unternehmen, die Angaben zur Barrierefreiheit veröffentlichen. Und längst nicht nur die, die barrierefrei sind. Auch wenn sie es nicht sind, kommunizieren sie das und ich finde, das ist wenigstens ehrlich.

2 Kommentare

  1. Dorothea sagt:

    Sogenannte „Behinderte“ sind in Deutschland keine KundInnen.

    Sogenannte „Behinderte“ in Deutschland sind sozialhilfeempfangende Pfleglinge, die man nicht „an der Backe“ haben will.

    Hier ist unser Geld halt weniger wert als das von anderen.

  2. DiPi sagt:

    es soll meiner Meinung nach – für alle Hersteller eine Verpflichtung sein (kein Gesetz) – dadurch kann man sehen wer mit König-Kunde etwas ernst meint ;)